Dienstag, 12. März 2013

Jetzt habe ich auch mein Huckepäckchen zu tragen....

Hurra hurra das Huckepäckchen ist da...

Lange, lange hin und her überlegt war für ein Rucksack es nun werden soll für meine Fernwanderung. Die Leichtwanderspezies schwören alle auf eine kleine Manufaktur in Köln, wo der "Laufbursche" sehr sehr leichte Rucksäcke ohne Traggestell macht. Liebevoll und handgenäht in Deutschland.

Am Ende habe ich mich für die kleine Variante, das Huckepäckchen entschieden.

Der erste Eindruck (wie aber auch erwartet)
  1. sehr sehr leicht
  2. sehr sehr dünn und leer ganz schlabberig




und das soll halten fragt man sich und kriegt etwas Angst.

Dann beschäftigt man sich erst mal ein wenig wie man das Teil etwas geformt kriegt. Zum Beispiel im sogenannten "Burritostyle" mit aufgerollter Isomatte drinnen. Dann bleibt ein recht kleines Loch für das Gepäck wenn die Matte nicht recht dünn und kurz ist.

Also Matte gekürzt auf zwei drittel der normalen Länge

Ergebnis: Noch immer eigentlich ganz schön dick

Dann das drittel genommen und reingesteckt in den Sack. Dann bildet das ein C

Weiter überlegt: Eigentlich brauchst du doch gar keine Isomatte... eigentlich nur eine Sitzmatte. Also noch einmal das Drittel der Isomatte auf Rückenbreite von 23 Cm abgeschnitten und auf den Rücken aufgeschnallt (auch das kann man bei dem Teil machen)



Ein Alltagsrucksack ist das Huckepäckchen nicht, aber es ist sehr leicht und  recht durchdacht ist mein erster Eindruck. Die Gurte liegen gut an und sind anatomisch geschnitten. Man muss mit so einem Rucksack vorsichtig umgehen, das wird einem aber auch ausdrücklich beschrieben bevor man so ein Teil kauft. Wie sich das Huckepäckchen dann im Einsatz beweist wird sich zeigen. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall ist es sehr, sehr puristisch, sehr leicht,  und vollgepackt sieht es auch schön aus.

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