Samstag, 27. Oktober 2012

Schuhe auf der Waage....der Vergleich

Begeistert von meinem neuen leichten Synthhiker Schuh von Vivobarefoot habe ich mal nachgewogen und stelle euch mal meine aktuellen Schuhemodelle im (Gewichts) vergleich vor.

Fangen wir mit dem leichtesten an:

Vibram 5 fingers Modell Sprint 185 gr.
nutzte ich vorwiegend zum laufen (joggen) ca. 200km bisher. Keine Macken

Vibram 5 fingers KSO Trek 216 gr
Mein absoluter Lieblingszehenschuh! mit vielen vielen (ca. 1100) Kilometern.

Die Sohle sieht inzwischen etwas abgenutzt aus, aber der Schuh ist noch gut nutzbar. Die Investition hat sich gelohnt.


 Der nächste leichte Schuh ist nicht für den harten Wandereinsatz, aber gut für das Büro zu nutzen.

Merrel Tough Glove 262 gr
Im Mittelfußbereicht elegant schmal geschnitten, aber dadurch in diesem Bereich ein ganz anderes (engeres) Gefühl als bei den hier vorgestellten Barfußschuhen

Mit 321gr. folgt dann eine weiterer leichter luftiger Barfusschuh für den Sport. der Breatho Trail von vivobarefoot.

Breatho Trail von Vivobarefoot 321 gr.

Jetzt fogt der erste höhere Schuh, der Synth Hiker mit 446 gr pro Schuh

Vivobarefoot Synth Hiker

 Ein schöner Lederschuh mit festerer Sohle (aber für Waldviertler dünn!)  ist der Waldviertler Kommod Flex

Waldviertler Kommod Flex 507 gr.

gefolgt von einem leichten luftigen Wanderschuh (nicht wasserdicht) von Merrel dem Moab

Merrel Moab 519 gr
Jetzt folgt meine Schuh für die ganz langen Strecken von Bär. (1600km runter)

Bär Pavement Track 532 gr.
Der schwerste Schuh in dieser Serie ist der Waldviertler Tramper. Ein Schuh mit sehr fester Sohle, gutem Leder und schöner Optik wie ich finde.



Und hier noch gleich ein paar Einkaufsmöglichkeiten für die Schuhe:



Vivobarefoot Synth Hiker - Erfahrung

Mein neuer leichter "Barfuss"wanderschuh ist da! Und der erste Eindruck ist .... GUT!



Erstens: Sehr leicht für einen hohen Schuh der auch noch die Nässe abhalten soll
Zweitens: Ausreichend Platz im Schuh und gutes Abrollverhalten.



Die Sohle gut profiliert und nicht zu dünn aber "gefühlsechter" als bei "normalen Wandersohlen"



Kritikpunkte die ich beim vivobarfoot offroad mid hatte (Bericht hier) sind hier vermieden worden.
Die Lasche sitzt besser



An der Knickstelle kann nichts mit dem Wetterschutz passieren.

Vivobarefoot, der Schuh hat bei mir eine Chance. Mal sehen wie es nach mehr Kilometern aussieht. Die ersten paar Kilometer gingen sich locker flockig.

Hier wird der Schuh bei Vivobarefoot beschriebenb 

Günstig kaufen kann man den Schuh auch bei Amazon (und damit auch mein Blog unterstützen wenn man über diesen Link kauft :-)


Kleidung aus Loden




Das kühler werdende Wetter bringt mich auf die Idee noch mal über Loden Kleidungsmaterial nachzudenken. Den alten Lodenmantel meines Vaters trage ich ja im Winter ab und an. Aber der ist aus einer Mischung aus Wolle und Kunstfasern und wenn dann hätte ich gern einmal ein Lodenteil das in Europa produziert wird und gut verarbeitet ist ohne zu viel zu "jodeln" Sehr praktisch finde ich auch weiter Umhänge, oder auch Kotzen genannt, die früher oft auf dem Land und in den Bergen getragen wurden. Das Material wärmt schön, hält den Regen recht lange ab, fühlt sich gut an und ist geräuscharm.

 

Bei der Suche bin ich auf einen interessanten FAZ Artikel gestossen.
"Der globalisierungsfeindliche Lodenmantel"

Ganz gut gefallen mir z.B die Produkte der Firma Hubertus die sich auf Loden und Filz spezialisiert haben. Da gibt es z.B so eine Lodenkotze
Material ist 100% Schafsschurwolle

 Eine andere Firma ist die Firma Loden Friedl
Deren Loden wird auch 70% Schurwolle und 30% Alpacka gemacht. Sehr edel! Außerdem wird noch geboten:  

Einmalige kostenfreie Ärmelkürzung für alle Jacken und Mäntel. Das gleiche gilt für kaputte Frontreißverschlüsse, einmalige kostenfreie Reparatur!!!
Selbstverständlich nur für Produkte von Loden Friedl.



Einmalige kostenfreie Reparatur? So was habe ich ja noch nie gehört. DAS hört sich wirklich gut an!
Meterware des Lodenmaterials hat man dort auch

Lodenkotzen bei Lodenfriedel gibt es hier
Kragen mit Kaputze gibt es dann extra dazu


Bei Waldkauz gibt es auch etwas ganz simples: Eine Kombidecke die man auch als Umhang / Poncho nehmen kann

Lodenstoffe gibt es auch direkt ab der Fabrik der Gebrüder Mehler

Informationen zum Thema Trachten gibt es übrigens im Trachteninformationszentrum

Diskussionen zum Thema
Bei Wild und Hund



Samstag, 20. Oktober 2012

Haftungsausschluss (Disclaimer)


Martin Schmitz
Övelgönner Str. 25
20257 Hamburg
Tel. 040 8506441
Schmitzmartin@web.de


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(Quelle: Nr. 8.1. der AGB von Google Analytics)
Quelle: eRecht24.de – Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert

Pikante Welten

Kleiner Exkurs zur Kunst.



Pikante Welten ist der Titel einen Holzschnittkurses in der Hamburger Kunsthalle.
In meinem Kunstblog gibt es einen Bericht darüber.

Hier

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Vivobarefoot synt Hiker

Für den Winter zum wandern werde ich jetzt noch einmal einen neuen Schuh testen. Vivobarfoot hat einen sehr leichten halbhohen Schuh rausgebracht.
Der Schuh heißt Synth hiker

hier die Angaben des Herstellers:


Der VIVOBAREFOOT Synth Hiker ist ein Multi-Terrain-Performance-Wanderschuh, entwickelt um Ihnen die maximale Barfußerfahrung zu ermöglichen. Egal ob bei Sonne oder Regen, dank der Performance-Laufsohle ist maximale Propriozeption mit Schutz und ultimativer Grip gewährleistet, egal wohin Sie gehen oder laufen. Dank der anatomischen Schuhform und dem flachen Profil wird sich Ihr Fuß natürlich bewegen. Die patentierte, ultradünne & duchstichsichere Laufsohle sorgt dabei für höchsten Komfort.
  • Synth Hiker von VIVOBAREFOOT
  • Offroad Wanderstiefel
  • Obermaterial: wasserabweisendes Mesh
  • wasserfest
  • Sohle: 2,5 mm (4,5 mm mit Noppen)
  • antibakterielle & herausnehmbare Innensohle
  • Gewicht: 335 g (Gr.42)
  • 100 % vegan

Ein interessantes Video gibt es hier
Und hier die Besprechung dazu.

Günstig kaufen kann man des Schuh z.B bei Amazon. Am Besten über den link unter dem Artikel hier :-)

Montag, 15. Oktober 2012

Sehenswert in Berlin - Topographie des Terrors

Nach einem Wochenende in Berlinf olgender Tip:

Sehr sehenswert: Die Topographie des Terrors

Sehr anschaulich wird  in einer gut gemachten Ausstellung Deutschland als Täterland schonungslos, sachlich und gut dargestellt. Die Bilder sind sehr intensiv, die Texte haben die richtige Länge, der Ort die angemesse Darstellung. Die Bilder fröhlich feiernder KZ Aufseher und Aufseherinnen beim Ausflug in der Nähe von Auschwitz, der Altnazi in den fünfziger Jahren beim gießen seiner Blumen, die Gesichter die bei der Goebbelsrede zum "totalen Krieg" gezeigt werden.
Oder eben das hier von mir abfotografierte Bild der SS Aufseherinnen aus Begen Belsen

Das sind Eindrücke die sich einfach einprägen und zum Nachdenken anregen.

Das Bild (aus der Ausstellung) zeigt SS Aufseherinnen aus Bergen Belsen nach Ihrer Festnahme 1945
Über diese Dauerausstellung die im Gebäude zu sehen ist von der Homepage

 

Dauerausstellung

Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichs­sicherheits­hauptamt in der Wilhelm- und  Prinz-Albrecht-Straße

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung „Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt in der Wilhelm- und Prinz-Albrecht-Straße” stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Entlang eines „Tafelbandes”, das überwiegend Fotomaterial präsentiert, sowie thematisch zugeordneter Pulte mit Dokumenten (Faksimiles) werden die Besucher durch die Themen der fünf Hauptkapitel geführt: Die nationalsozialistische Macht­übernahme (I); Institutionen des Terrors (SS und Polizei) (II); Terror, Verfolgung und Vernichtung im Reichs­gebiet (III); SS und Reichssicherheitshauptamt in den besetzten Gebieten (IV) sowie Kriegsende und Nach­kriegszeit (V). Der Bereich der Vertiefungen enthält EDV-Stationen und Lesemappen und bietet Informationen, die thematisch zum Teil auch über die Ausstellung hinausgehen.

In der Aus­stellung selbst kommen, zurückhaltend eingesetzt, einige Ton- und Filmdokumente hinzu. Überdies bieten drei „Medienkerne” – blockhafte Elemente, auf die eine Beamer-Projektion gerichtet ist – die Möglichkeit, mithilfe von Überblendungen verschiedene historische Entwicklungsphasen sowohl zeitlich als auch räum­lich zu verdeutlichen: Karten mit Standorten von Leitstellen der SS und Polizei sind hier ebenso zu finden wie Karten mit ausgewählten Verbrechensorten sowie eine Darstellung des nationalsozialistischen Kon­zentrationslagersystems als zentrales Element des Terrorsystems des „Dritten Reiches”. 

Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch und englisch).
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin-Kreuzberg
Täglich 10 bis 20 Uhr
Eintritt frei
Schließtage: 24.12., 31.12., 1.1.
Telefon 030 254509-50
ausstellung(at)topographie.de



Aus der Homepage über den historischen Ort:


Historischer Ort

Auf dem heutigen Gelände der „Topographie des Terrors”, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheits­hauptamt.
Nach Kriegsende wurde das Gelände planiert und zunächst gewerblich genutzt. Erst 1987 wurde es im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins unter dem Namen „Topographie des Terrors” der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ein eigener Ausstellungspavillon und die inzwischen freigelegten Gebäudereste an der früheren Prinz-Albrecht-Straße (heute Niederkirchnerstraße) und der Wilhelmstraße dokumentierten die Geschichte des Orts.
Zwei Wettbewerbe zum Umgang mit dem historischen Ort scheiterten. Den dritten Wettbewerb zum Bau eines Dokumentationszentrums und zur Gestaltung des Geländes der „Topographie des Terrors” gewannen 2006 die Architektin Ursula Wilms vom Berliner Büro Heinle, Wischer und Partner und der Aachener Land­schafts­­architekt Professor Heinz W. Hallmann. Die Eröffnung des neuen Dokumentationszentrums erfolgte am 6. Mai 2010.
Unter den zahlreichen Erinnerungsorten, Denkmalen und Museen, mit denen heute in Berlin an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert wird, nimmt die „Topographie des Terrors” als „Ort der Täter” eine besondere Stellung ein. Im Zentrum der Hauptstadt informiert sie am authentischen Ort über die Zentralen des SS- und Polizeistaats und macht die europäische Dimension der NS-Schreckensherrschaft sichtbar.

 
Aktuelle Veranstaltungen
im Dokumentations
Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berli

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Von Ausschwitz nach Holstein - die Jüdischen Häftlinge von Fürstengrube


Auf meiner Wanderung durch Norddeutschland im Herbst 2012 stieß ich mehrfach auf Stelen eines "Todesmarsches" Nein nicht der Todesmarsch in Belgien die Dodentocht, wo man nur so zum Spaß 100km geht sondern ein viel ernsterer "echter" grausamer Todesmarsch. In einigen kleinen Orten fand ich Hinweise auf diesen Marsch von dem ich vorher noch nichts gehört hatte.

Ganz verwittert eine kleine Tafel gab einen Hinweis:



und dann noch verschiedene Steine am Wegesrand




So nah dran und auf einem geschichtlich bedeutsamen Weg, das weckte mein Interesse etwas mehr zu erfahren. Der erste Schritt war Wikipedia über die Todesmärsche von KZ Häftlingen

Hier wurde auch auf den Fürstengrube - Todesmarsch, auf dessen Strecke ich rein zufällig gestossen war eingegangen.

Meine Strecke an diesem Tag ist hier zu sehen. Ich kam dabei direkt über den Hof in  Glasau und machte Mittagspause in Ahrensbök.

Das Gut Glasau kann man hier im Luftbild sehen. Im Internet präsentiert sich das Gut so. Heile Welt mit wohnen in ländlicher Idylle. Aber es gibt in dieser Gegend wirklich eine dunkele Seite der Geschichte die in dem Buch von Gerhard Hoch " Von Ausschwitz nach Holtstein" genau aufgezeichnet wird.

Der Autor hat viel geforscht und ergründet was bei diesem Todesmarsch genau geschah. In den Orten in denen der Marsch stattfand und dem einige der Häftlinge auch noch nach dem Krieg lebten ist der Autor nicht gern gesehen. Wie gern hätte man alles auf sich beruhen lassen. Der ehemaliger Lagerkommandant Schmidt weiterhin in der Gegend gelebt und wurde trotz jahrelanger (sehr später Prozesse) nicht verurteilt. Im Buch wird sehr genau erläutert was auf diesem Marsch alles geschah. Die Grausamkeiten sind kaum vorstellbar. Sicherlich habe auch ich schon viel über den Holocaust gesehen, gelesen oder gehört. Aber die Kombination direkt vor Ort etwas zu entdecken und dann die Einzelschicksale von Menschen genau beschrieben bekommen ist dann doch einfach greifbarer und deutlicher, schockierender als nicht faßbare Todeszahlen. Mich hat das Buch sehr beeindruckt.

Das Buch kann über z.B über Amazon bezogen werden. Wer über den untern stehenden Link bei Amazon bestellt unterstützt gleichzeitig dieses Blog.


Montag, 1. Oktober 2012

Die letzten Beiträge...

 Bitte nicht wundern über die letzten paar Einträge bei denen es sich mehr um Linklisten handelt.

Mein Blog ist mit den Jahren gewachsen und gewachsen und eigentlich habe ich so viel Material in der rechten Linkspalte das eineHomepage übersichtlicher wäre. Die Linklisten wurden immer länger und unübersichtlicher mit der Zeit.

Also habe ich entrümpelt. Die Links getestet und in einzelne Beiträge zusammengepackt. Jetzt wirkt das Ganze (so hoffe ich) etwas aufgeräumter.

Wer etwas sucht im Blog findet es am Besten über die "Dieses Blog durchsuchen" oder meine Besucher kommen direkt über eine Suchmaschine oder einen direktlink.

Daher heißt es jetzt: Weniger ist mehr.

Ich hoffe es gefällt und freue mich über Anregungen und (na ja konstruktive) Kritik

Warum die letzte paar Einträge mit Linksammlungen?