Freitag, 31. Dezember 2010

Sportdokumentation 2010 abgeschlossen

So, die Akte für den Sport in 2010 ist jetzt abgeschlossen. So sieht so was bei mir dann aus...






Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen dieses Blog einen guten Rutsch in das Jahr 2010

Sonntag, 26. Dezember 2010

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Mittelalterlich von Rom nach Niedersachsen...zu Fuß

Mittelalterschuhe, (Bild aus der Homepage von Frank Hülesmann)

In der Zeitung aktiv laufen habe ich von einem Projekt von Frank Hülsemann gelesen, der noch Mitwanderer und Unterstützer für eine tolle Aktion sucht. Zu Fuß als Bote des Papstes von Rom aus immer nach Norden... und das unter Mittelalterlichen Bedingungen. Ich habe dort meine Interesse bekundet und hätte schon Lust, zumindest auf Teilstrecken, dieses Projekt zu begleiten.

Link zum Projekt

Auf der Suche nach historisch korrekten und guten Schuhe bin ich hier auf eine interssante Seite gestossen. Die Schuhe werden ein wichtiges Thema wenn es ernst wird...


Und hier noch eine interessante Schuhseite. Hier hat Fank seine Schuhe machen lassen Knieriem.net

Über Ernährung im Mittelalter gibt es hier Informationen. Im Winter war das eine karge Sache...
Diskussionen über das Projekt bei Runners Word im Forum hier und hier


Homepage Exyle von Frank Hülsemann


Größere Kartenansicht

Über das Botenwesen früheres Zeiten hier eine interessante Doktorarbeit

Sonntag, 12. Dezember 2010

Cross hinterherlaufen in Pinneberg

In Pinneberg am dritten Advent bei Schneeschauer über einen Rodelhügel und über matschige Wiesen laufen.... Etwas speziell das Ganze.


Crosslauf an der Raa auf einer größeren Karte anzeigen

Hier die offizelle Strecke

Grund genug mich bei einer schlappen Startgebühr von 3 Euro dort anzumelden. Außer Jens vom Hamburger Laufladen würde ich wohl keinen dort kennen, aber was solls. Crosslauf wollte ich schon immer mal machen, seit ich beim ersten Strongmanrun mitgemacht hatte. Mit 500 Lauftrainingskilometern sollten die 3,7 Km doch zu schaffen sein. Beim Kaltenkirchener 10km Lauf im Frühjahr (meiner einzigen anderen LAUFveranstaltung bisher) war ich ja mit 47 Minuten ganz gut im Feld gewesen, also sollte das  hier doch auch klappen. Es sollte anders kommen.

Aufzeichnung vom Aufwärmen und vom Lauf


Gewisssenhaft trabte ich zunächst ein paar Runden auf dem angrenzenden Sportplatz. Ein paar Dutzend Läufer waren gekommen. Einige liefen schon munter auf den langen Strecke und so konnte ich schon mal sehen wie zügig das gehen sollte. Die Teilnehmer schauten alle recht fit und zum großen Teil auch recht jung aus. Nun gut, kurz vor dem Start Fleece ausziehen, Mütze ab und aufgestellt. Drei Runden waren für die 3,7 km zurückzulegen. Vorsichtshalber stellte ich mich in die zweite und damit bei 21 Teilnehmern die hintere Reihe. Startschuß und los ging es. Aber wie es losging! Bereits in der ersten Kurve nach 100 Metern war das ganze Feld schon in einem gehörigen Abstand vor mir unterwegs. Ein scheuer Blick zurück, nur eine Dame noch hinter mir. Wo war ich da nur gelandet? Auf der ersten Runde konnte ich dann schön sehen wie sich das Feld gruppierte. Nur nicht überziehen, den eigene Stiefel laufen. Über einen Graben hüpfen, was kein Problem war, aber dann den kleinen Rodelberg hoch. Erst traben, aber dann, nachdem die Puste schon auf der ersten Runde auf Anschlag war, doch lieger zügig hochgehen. Schließlich war ich als Verein: Strongwalker Hamburg gemeldet.... Die Hoffnung, dass  die anderen einfach nur zu schnell losgelaufen wären ,zerschlug sich schon auf der ersten Runde. Den Hügel mit langen Schritten dann wieder runter gelaufen und ab durch den Start Zielbereich.

Es kam wie es kommen musste. Bereits in der zweiten Runde wurde ich dann von den führenden Läufern am Rodelberg überrundet. Ich ließ mich nicht entmutigen und lief schön weiter und weiter. Die wenige Zuschauer feuerten auch höflich noch etwas an.

Auch die dritte Runde verlief dann unspektakulär und etwas einsam. Der Posten auf dem Berg war schon abgezogen als ich endlich vorbei kam. Nach 20 min 13kam ich dann auch endlich, nach einem kräftigen Endspurt ins Ziel. Der Sieger hatte nur knapp 12 Minuten gebraucht und vier Minuten vor mir war keiner ins Ziel gelaufen, die waren alle DEUTLICH schneller gewesen.

Im Ziel gab es ein wärmendes Getränk, Die Schule hatte Duschen und es gab auch noch eine Urkunde. Zu meinem Erstaunen hatte ich den ersten Platz belegt... in der M45. Nun ja ein kleiner Trost. Aber dabei sein war alles. Es hat trotzdem Spaß gemacht.Und meine Respekt vor den Crossläufern ist groß. Das war schon eine ganz andere Liga als bei einem "normalen Stadtlauf". 100km wandern ist ja nicht so das Problem für mich, aber bei diesen 3,7km habe dann mal erleben können was schnell Laufen im Gelände so bedeutet.

Ergebnisliste der Veranstaltung
Veranstalter LG Wedel Pinneberg

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Montag, 15. November 2010

X Toes Shrepa High - was ein Name für Socken!


Noch mehr Bilder bei Flickr.com

Doller Name und doller Preis (22 Euro), aber es wird kalt in den Zehenschuhen und da musste was warmes her. Nun sind sie also angekommen. Bestellt bei Voy Contigo diese Socken.

66% Merinowolle hält wirklich schön warm, vor allem an den Waden. Die kleinern Zehen kamen mir erst etwas lang gestrickt vor beim ersten anziehen aber wenn man richtig reinschlüpft passt es schon. Im Sportstudio heute der erste Test in kursten Hosen und langen warmen Socken. Sah lustig aus, war aber zu warm. Aber dafür sind die ja auch nicht gemacht. Auf der nasskalten Straße im November ging es jedoch erst mal prima auf dem kurzen ersten Teststück. Weiteres wenn ich mehr in den Dingern gelaufen bin.

Mittwoch, 3. November 2010

"Speedhiking", was ist das nun wieder?

Zu diesem Thema gibt es hier einen interessanten Artikel im Blog eines "Leichtwanderers"

Five fingers classic Smartwool



Five fingers classic Smartwool, ursprünglich hochgeladen von martinwalkt

So sehen die Classics aus

five Finges Sprint



P1200549, ursprünglich hochgeladen von martinwalkt

Hier ein Bild der Five Fingers Sprint Zehenschuhe

und hier mal eine anderer Bericht über 5 Fingers die zum Laufen gedacht sind. Die Bikilia. Klick zum Link (siehe dazu auch den ersten Kommentar des Autors) Zum Kommentar: Mit den KSOs komme ich bis 20km bei Wanderungen schon gut klar. Dann gibt es immer die gleiche Druckstelle zwischen Zehen und Ballen.

Vibram 5 Fingers - Sprint und Classic

Aus den USA habe ich mir zwei neue Paar Vibram 5fingers mitbringen lassen.
Hier geht es zu den Bildern.
Es handelt sich um das Modell Sprint und ein Paar Classics mit Merinowolle.

Erster Eindruck: Mit den Classics schlappt man etwas und die Zehentaschen fühlen sich etwas enger an. Das Material fühlt sich gut an. Mit den Sprints hat man durch den Riemen deutlich besseren Halt. Man geht und läuft darin gut aber es ist trotzdem anderes als mit dem Modell Trek. Mein erstes Paar die KSO Treck mit dem Kängeruhleder finde ich am bequemsten und auch am tragbarsten das sie den Fuß ganz abdecken und nicht gleich so auffallen. Es fühlt sich für mich auch ganz gut an rund um den Fuß etwas zu haben. Aber im Sommer sind Classic und Sprint vielleicht auch sehr nett wenn es wieder wärmer wird.

Samstag, 23. Oktober 2010

Florenz nach Assisi - eine Pilgerwanderung
















Übersichtsplan der Gesamtstrecke zur Orientierung
Gliederung  
der Berichte für den schnellen Überblick

0. Anreise und Ankunftstag in Florenz
Die Wege auf GPSies.com

1. Wandertag 
von St. Ellero auf den Consumapass
Kartendarstellung, Höhenprofil, Beschreibung, Track zum Download usw auf Outdooractive.com
Kartendarstellung interaktiv auf GPSies.com

2. Wandertag 
Von Consumapass nach Stia
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

3. Wandertag 
von Stia nach Bradia Prataglia
Die Bilder
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

4. Wandertag 
von Badia Patraglia nach nach La Verna
Die Bilder
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

5. Wandertag 
von La Verna nach Pieve St. Stefano
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

6. Wandertag 
von Pieve St. Stefano nach Cita di Castello (über Sansebolco)
Kartendarstellungen und Höhenprofil der Wanderstrecke bis Sansebolco interaktiv auf GPSies.com
Kartendarstellung der Busetappe bis Cita di Castello 

7.Wandertag 
von Cita di Castello nach Pietralunga
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com


8 Wandertag 
von Pietralunga nach Gubbio
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

9. Wandertag 
von Gubbio nach Valfabbrica
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

10. Wandertag 
von Valfabbrica nach Assisi
Die Bilder
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com

Nach dem Wandern noch ein paar Karten (Bilder dazu hier)
Eine Fahrt durch das Latinum
Erster Tag in Rom mir Rundgang durch die Altstadt
Zweiter Tag in Rom mit Forum Romanum und Kolosseum
Dritter Tag in Rom mit Audienz beim Papst und Vatikanmuseum
Vierter Tag in Rom mit viel Rumlaufen in der Stadt

Stadtführungen in Rom
Mein Tip für einen tollen Reiseführer in Rom ist Claudius Ziehr ein Studienfreund von mir. Von Ihm kriegt ihr eine gute unterhaltsame Führung durch Rom auf individullen Bedarf zugeschnitten. Mein Tip: Nach ungewöhnlichen Orten fragen denn das Kolossseum kann man sich auch allein anschauen. Claudius kennt tolle Ecken in und um Rom. Schaut mal auf seine Seite Hier Es gibt auch ein schönes Blog von ihm wo er über ungewöhnlichen Dinge berichtet die es in der Gegend um Rom so gibt. Klick zum Reiseblog

Übernachten im Bed und Breakfast.
Sehr schön gewohnt habe ich in Rom im Bed und Breakfast Gaspare Man ist zentral gelegen und in den Zimmern gibt es sogar kleine Küchen um auch selbt mal was zu machen. Ein schönes Doppelzimmer kostet dort 60-70 Euro was für den Standard in Rom wirklich ein guter Preis ist!

Anreise
Mit dem Zug nach Florenz.

Nein, es muss doch auch ohne Flieger gehen, dass man nach Italien kommt. Also hatte ich mir schon vor Monaten lange hin und her überleg wie ich wohl am Besten nach Italien komme mit der Bahn. Am Ende wurde es ein 29 Euro Sparticket Ticket bis zur Grenze und dann mit dem Zug über Verona (zwei Stunden Aufenthalt) nach Florenz Frühmorgens losfahren in Kassel und abends um neun ist man dann auch da. Dank guter Vorbereitung war ich ja auch sicher wo das Bed und Breakfast sein sollte. Rechts aus dem Bahnhof raus und dann zurück ca. 10 Minuten zu Fuß. Konnte ja nicht so schwer sein. Nur leider verstand mich keiner als ich mit meinen frisch erworbenen Italienischkenntnissen nach der Straße fragte. Die sei „in Centro“ hörte ich, klar das Zentrum ist die andere Richtung wusste ich ja ich wollte ja zum Hotel auf der Seite weg vom Zentrum. Irgendwann hatte ich dann auch verstanden das ich schlichtweg am falschen Bahnhof war. Mein Zug fuhr ja noch weiter und hielt leider nicht am Kopfbahnhof sonder am Durchgangsbahnhof. Dauerte dann noch eine Weile bis ich mein Ziel erreichte. Ein bisschen anstrengende so als Anfang. Nur noch schlafen war dann das Gebot der Stunde.

Mein Tag in Florenz. 
Die Wege auf Gpsies 














In Florenz dann mal morgens munter losgebummelt. Für Punkt 12 Uhr hatte ich meine Karte für die Uffizien vorbestellt. Will man nicht stundelang Schlange stehen ist das auch keine schlechte Idee. Vorher noch ein bisschen durch die Stadt gehen und ein paar Kirchen angucken. Die erste Kirche 3 Euro 50 Eintritt. Na ja ok dann mal angucken. 15 Minuten rumgeguckt und wieder raus. Weiter gebummelt zweit Kirche. Das gleiche Spiel. Dann kamen die wichtigeren Kirchen und der Dom und ich hatte keine Lust mehr auf Kirchen. Also einen schlechten Imbiss damit ich die Uffizien überstehe den David bewundern und ab ins Museum. Das ist zwar groß aber soooo groß und überwältigend wie ich dachte dann auch nicht. Nach 3 Stunden inklusive einer langen Cafepause war ich dort auch durch. Also weiter durch die Stadt treiben lassen (am Ende waren es über 20km sagt das GPS) bis ich dann abends zum ersten Mal Italienisch essen wollte. Tolles Angebot: 15 Euro Touristenmenü. Nett draußen sitzen. Ok mach ich das halt. Lange noch zu suchen hatte ich keine Lust. Was nehmen wenn man sich noch nicht so auskennt? Spagetti Bolognese und als zweiter Gang Pizza und dann noch einen Nachtisch. Dazu ein halber Liter Wein und Wasser. Am Ende waren das dann auch 25 Euro und der Wein und Essen waren alles andere als Klasse. Der Wein war eiskalt und schmeckte wirklich nicht klasse. Aber ausgetrunken habe ich den dann doch. Es kam wie es kommen musste. In der Nacht wurde mir fürchterlich schlecht. Ich konnte kaum schlafen und der Essen kam dort raus wo es reingekommen war. Allerbeste Voraussetzungen also für den ersten Wandertag rauf auf den Pass mit über 1000 Höhenmetern. Die Tagesetappe war doch nur 17 km lang und ich wollte die folgende Tagesetappe in meinem jugendlichen Leichtsinn ja noch dranhängen. Daraus sollte dann doch nichts werden.

1.Wandertag von St. Ellero auf den Consumapass
Kartendarstellung, Höhenprofil, Beschreibung, Track zum Download usw auf Outdooractive.com
Kartendarstellung interaktiv auf GPSies.com














Also dann in den Zug nach Ellero. Ca. 20 Km aus der Stadt raus zum Fuß der Berge. Der Magen war noch so das nicht wirklich richtiges Frühstück reinging und wirklich fit war ich nicht. Dazu kam noch das ich irgendwie verdrängt hatte das es auf jedes Gramm im Rucksack ankam. So war ich dann statt mit 10 kg mit 13 bis 14 kg unterwegs. Keine tolle Idee wenn man sonst praktisch nur ohne Gepäck auf langen Strecken unterwegs ist. Wenn man nach 100km am Stück am Ziel ist bracht man nicht viel. Wenn man für die Strecke aber 5 Tage braucht ist das was anderes. Tolle Erkenntnisse also. Dennoch ich war froh dass es nun endlich losging und ging ruhig und gleichmäßig los. Es sollte nur hoch gehen bis auf den Pass. Das gemeine dabei war, dass die Steigung immer steiler wurde. Für das letzte Steigungsstück zeigte mein GPS.Track den ich mir auf mein Gerät geladen hatte eine andere Strecke an als im Reiseführer beschrieben. Dabei wäre man langsam ansteigend auf einer Forststraße auch ans Ziel gekommen. An diesem Tag wäre das dann wohl die bessere Alternative gewesen. Die körperlichen Akkus gingen immer mehr auf Reserve. Die Steigung wollte einfach kein Ende nehmen und es war am Ende wirklich recht steil wenn auch wildromantisch. Kurz vor dem höchsten Punkt entstand dieses nette Video. Oben angekommen eine Pause bei der einfach mal alles wehtat. Die Schultern die Waden und dazu richtig erschöpft. Toller Anfang! Dann ging es weiter halbwegs eben und auch wieder etwas runter bis zum eigentlichen Pass. Aus lauter Freude habe ich mir dort erst mal ein kleines Bier gegönnt. Ein Stückchen weiter sollte das Hotel (es gibt nur eins) sein.

Dort wurde ich sehr freudig empfangen. Es war sehr klasse ein paar Brocken Italienisch gelernt zu haben. Ich konnte auch duschen. Allerdings musste dann erst mal für das Hotel mit über 70 Zimmern die der Holzofen angeschmissen werden um das Wasser zu heizen und ich war der einzige Gast an diesem Tag. Richtig viel los ist nicht in Consuma. Hauptsaison dort ist der Hochsommer wo ein paar ältere Leute kommen denen es in Florenz zu heiß ist und die nur ein bisschen spazieren gehen wollen und dann gut essen möchten. Für mich gab es das was es für die Wirtleute auch gab. Leckere toskanische Bohnensuppe mit Brot, Schinken, Käse, Kuchen und dazu Rotwein ein Cafe hinterher. Alles wunderbar und für wenig Geld und als Pilger bekommt man auch die Übernachtung etwas reduziert. Außerhalb der Hauptsaison sind die ausländischen Pilger inzwischen die Hauptkundschaft im Hotel Miramonti. Mir hat es dort gut gefallen. Die Hotelbetreiber sind sehr nett und das lässt darüber hinwegsehen dass das Hotel dann doch schon etwas in die Jahre gekommen ist. Aber die Terrasse war klasse! Auf jeden Fall konnte ich mich gut von der Anstrengung des ersten Tages erholen und in weiser Voraussicht nahm ich Abstand davon noch „mal eben“ die Tagesetappe den Berg auf der anderen Seite wieder runter nach Stia noch anzuhängen.


2. Wandertag 
Von Consumapass nach Stia
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com 














Frisch ausgeschlafen ging das Wandern dann doch etwas entspannter. Der Magen hatte sich etwas beruhigt. Der Schlaf hatte gut getan. Erst mal in den Ort zum Einkaufen für den Tag: Brot, Schinken und Käse und etwas Obst. Eine Kombination die ich mittags in den nächsten Tagen dann noch öfters (eigentlich immer) hatte.

Die Strecke führte vorwiegend abwärts. Viele nette Ausblicke aber auch sehr enge Wege durch das Gebüsch und teilweise durch kleine Bäche. Auf den letzen Kilometern durch das Folgen der Markierung und nicht der Beschreibung in den Büchern noch einen kleinen Umweg gelaufen, der aber recht nett war. In Stia angekommen waren es dann doch 19 Km geworden. Im Hotel La Foresta, in dem man auch Essen konnte, wurde ich gut untergebracht. Vom Fenster aus sah ich dann eine Wandergruppe. Alle mit relativ kleinen Rucksäcken. Viel debattierend. Ich versuchte rauszuhören wo die herkamen. Na aus Deutschland jedenfalls nicht. Auch beim späteren Spaziergang, bei dem sich die Gruppe in einem Eiscafe niedergelassen hatte, konnte ich noch nicht raushören wo die nun herkamen.

Am Abend im Restaurant war dann klar. Das war doch so etwas Ähnliches wie Deutsch am Nachbartisch. Offensichtlich Österreicher. Ich saß allein an meinem Tischchen und hörte immer etwas mit. Mit der Zeit bekam man in der Gruppe dann auch mit das ich zuhörte und wir kamen gegen Ende des Abends noch ins Gespräch. Die Gruppe war aus der Nähe von Wien und schon im sechsten Jahr in Etappen auf dem Weg nach Assisi. Genau wie ich hatten Sie eigentlich vorgehabt die ersten zwei Tagesetappen die in den Büchern beschrieben werden zusammenzulegen. Sie waren einen Tag später als ich gestartet und hatten dann vom Consumapass aus den Bus nehmen müssen da das Quartier in Stia ja vorgebucht war und man nach festen Etappenzielen am Freitagabend in Assisi sein wollte. Das wäre ich auch gern um dort am Wochenende mich mit meinem Freund Claudius zu treffen, aber nach dem harten ersten Tag hatte ich mich eigentlich schon von diesem Ziel verabschiedet und mich darauf eingestellt bis zum Wochenende vielleicht doch nur bis Gubbio zu laufen. Am Folgetag hatte die Gruppe genau wie ich vor die beschriebenen Etappen etwas zusammenzulegen und bis nach Badia Prataglia zu laufen. Wir verabredeten keine feste gemeinsame Startzeit, aber wir tauschten uns über das Hotel in dem die Gruppe eine Reservierung hatte. Ein Teilnehmer war ausgefallen so dass stets 11 Betten für 10 Leute zur Verfügung stehen würden. Ich konnte also wenn ich wollte der 11 Mann sein. Ich wollte mich noch nicht fest an die Gruppe binden aber war offen ob man nicht vielleicht ein Stück des Weges gemeinsam gehen könnte. Mal sehen was die nächsten Tage so bringen dachte ich mir als ich ins Bett ging.

3. Wandertag 
von Stia nach Badia Prataglia
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com 














Am nächsten Morgen also los wieder den nächsten Berg hoch. Von der Gruppe nichts zu sehen. Etappe mit vielen Höhenmetern, aber die Kondition stimmt jetzt und im Rucksack sind 2 Kg weniger Gepäck das ich auf der Post aufgegeben habe. Die 7 Euro Porto waren es wert. Zwischendurch eine schöne Rast an einer Ruine Um 14 Uhr bin ich dann am Kloster angekommen das aber um 15 Uhr erst aufmacht. Cappuccino trinken und etwas Rumsitzen dann das Kloster anschauen. Dann weiter auf dem Weg nach Bradia Prataglia. Diese Strecke wich jetzt von der Beschreibung aus den Bücher ab, sollte aber leicht zu finden sein. Allerdings wurde mir im plötzlich aufziehenden Nebel dann doch etwas mulmig. Jetzt hier den Fuß verknacksen wäre nicht wirklich gut und eine wärmende Rettungsdecke hatte ich auch vergessen. Der Wald war aber wunderschön und es ging immer weiter runter bis zum Ort, der sich eng an den Abhang schmiegt.
Das Hotel macht wirklich einen sehr einfach Eindruck um es vorsichtig auszudrücken. 15 Minuten nach meiner Ankunft kamen mit großem Hallo auch die Österreicher. Sie hatten auf dem Berg oben einen kleinen Umweg gelaufen und waren nicht am Kloster vorbeigekommen wie ich es erwartet hatte. Um so nette wurde dann der erste gemeinsame Abend. Sie hatten für 11 Leute ja Halbpension bestellte und Sie waren ja nur zu 10 Personen. Also konnte ich mich in die ausgehandelten Konditionen für das Essen mit einklinken. Es gab erst Spagetti, dann Fleisch und dazu auch Wein. Wir unterhalten uns und verstehen uns gut. Ich beschließe die nächste Tagesetappe dann erst mal in der Gruppe mitzulaufen.

4. Wandertag 
von Badia Patraglia nach nach La Verna
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com


 











Rund 1000 Meter hoch und 700 Meter runter auf sollte es auf der heutigen Strecke gehen. Also ein ständiges auf und Ab mit schönen Aussichten. Für mich neue zu lernen die Regeln der Gruppe: Nach einer Stunde wartet der Erste aus der Gruppe (zuwarten nennen das die Österreicher) Erst wenn der Letzte kommt wird eine 10 Minuten Pause gemacht. Regel 2: Am ersten Kreuz (Martel) wird eine kleine Morgenandacht gemacht. Kurze Gebete und zwei oder drei Lieder. Fürbitten an den Hl. Nikolaus, Hl. Jakob und natürlich den Hl. Franziskus. Erst etwas befremdlich für mich, jedoch für die erprobten Mariazellpilger aus Österreich einfach Teil ihrer Religion und Kultur. Nach einigen Tagen freute ich mich immer schon auf dieses kleine gemeinschaftliche religiöse Ritual. Nach 5 bis 10 Minuten war so eine Andacht vorbei und dann ging es weiter oder es wurde noch einmal kräftig ins mitgebrachte Brot gebissen.
Regel Nr. 3 Es gibt zwar einen Wanderleiter der die Strecke ausgearbeitet hat und der auf den Weg achtet. Aber alle dürfen und sollen mit nach Zeichen am Weg gucken und ganz wichtig: Alle dürfen im Zweifelsfalle auch mitdiskutieren. Und diskutiert wird wohl sehr gerne in Österreich. Manchmal wird dabei ein wenig rumgezickt, aber niemals böse oder verletzend und immer so dass jeder sein Gesicht wahren kann. Das ist zwar manchmal mühsam und dauert Zeit, aber es funktioniert! Es war zu merken dass diese Gruppe schon reichlich Wandererfahrung in den letzten Jahren gesammelt hatte und ein gut eingespieltes Team war.
Besonders die letzten km vor dem Kloster La Verna waren sehr beeindruckend. Die Lage des Klosters auf Felsen erbaut war beeindruckend. Auch das Kloster selbst, in dem man auch übernachten kann, war sehr schön. Wir wurden freundlich empfangen und hatten sehr geschmackvolle sparsam eingerichtete Zimmer mit modernster Sanitärausstattung. Das mit dem Essen sah nach dem gedeckten Tisch auch sehr verheißungsvoll aus. Allerdings gab es dann eine sehr gewöhnungsbedürftige Mischung von Käse, Salat und Fleisch. Das Beste war allerdings das Hopp, Hopp und auf, auf der Bedienung am Ende des Essens. Ganz schnell sollten wir wieder aufstehen. In der Bar (kalt und zugig) wäre noch Platz. Dort saßen wir recht ungemütlich und gingen dann recht bald ins Bett. So ist das eben in einem Kloster. Wir waren ja auch nicht zum Vergnügen da.

5. Wandertag 
von La Verna nach Pieve St. Stefano
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com














Diese Etappe ging vorwiegend bergab und hatte aber dennoch ein paar steigende Meter in der Höhe. Diese waren auch recht steil, aber die Landschaft war wieder wunderschön. Im Hotel abends gab es zur Belohnung eine wunderbare Pizza und ein sehr komfortables Zimmer.


6. Wandertag 
von Pieve St. Stefano nach Cita di Castello (über Sansebolco)
Die Bilder
Kartendarstellungen und Höhenprofil der Wanderstrecke bis Sansebolco interaktiv auf GPSies.com
Kartendarstellung der Busetappe bis Cita di Castello














An diesem Tag wollten wir nach dem regulären Wandertag noch eine Etappe mit dem Bus überbrücken. Der Zeitplan der österreichischen Gruppe war eng und die Quartiere waren vorgebucht. Mit dem Bus ging es durch nachmittags durch eine unspektakuläre, ebene Strecke von Sansebolco nach Cita di Castello. Der Wanderführer hätte hier einen Bogen durch die Berge vorgeschlagen der einen zusätzlichen Wandertag erfordert hatte. Da ich auch gerne am Samstag schon in Assisi sein wollte hatte ich mich entschieden diese Busfahrt in meine Pilgertour zu integrieren. Alleine hätte ich das sicherlich nicht gemacht, aber die Abwägung in der netten Gruppe weiter mit zu wandern, die Quartiere fest zu haben und pünktlich in Assisi zu sein gaben den Ausschlag weiter dabei zu bleiben.
Die Wandertour startete erst mal in die falsche Richtig. Schuld war der Reiseführer dem wir nach textlicher Beschreibung gefolgt waren. Mein GPS zeigte zwar genau in die andere Richtung aber nach ein paar Hundert Metern sahen dann alle ein das es besser wäre nach Süden statt nach Norden den Ort zu verlassen. Beim Einkaufen des üblichen Proviants (Brot, Schinken, Käse, Obst, Süßes, Getränk) entstanden im kleinen Laden etwas längere Schlangen. Aber am Ende war dann doch jeder versorgt.

Beim Aufstieg auf dem Berg kam es zu einem Verlaufer. Wir hätten einfach der Ausschilderung und dem GPS nach den Berg weiter bis oben hin gehen können. So haben wir ihn dann halb auf einer Höhenlinie bleibend umrundet und sind dann hoch. Später gab es dann den einzigen (richtigen) Regen auf der Tour. Lustig anzuschauen waren die ganzen roten Ponchos. Es sah aus wie kleine rote Zwerge die über die Wiese wandern.
Am Abend war es dann wieder sehr nett. Insbesondere das beliebte „upgraden“ des Weines nach dem Essen in einer Bar gegenüber war sowohl für den Gaumen als auch für die Augen ein Genuss. Die Stadt Cita di Castello ist auch sehr sehenswert. Wir konnten am Abend noch einen kleinen Bummel durch die Stadt machen bevor es dunkel wurde.

7.Wandertag 
von Cita di Castello nach Pietralunga
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com













Heute fast 30 km fast 100 Meter hoch und über 600 Meter runter. Die Königsetappe sozusagen. Wieder wunderbare Landschaft und eine superschöne Pause auf einer sonnigen Wiese. Sehr lustig war das der Wirt unseres Hotels uns ein paar km vor Ende der Etappe im Auto entgegenkam um uns zu begrüßen und mit dem Angebot schon Rucksäcke mitzunehmen, was einige auch gern in Anspruch nahmen. Etwas später im Hotel mussten Sie dann jedoch als Ausgleich etwas auf das Duschen warten da der Wirt erst mal Pilze suchen gegangen war und etwas später als wir eintraf. Aber es ist halt nichts umsonst im Leben. Der Das Bergdorf liegt nicht gerade in einer reichen Gegend und der sanfte Tourismus den die (wenigen) durchziehenden Wanderer hier machen ist sicherlich eine gute Sache. Auf jeden Fall gebe ich in solchen Orten lieber mein Geld aus als in Florenz. Auch die Pizza im Restaurant war klasse. Zufrieden ging es ins Bett. Dieses Mal im Dreierzimmer.

8 Wandertag 
von Pietralunga nach Gubbio
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com














 
Frühstück in der Bar gibt es ab 5:30 Der Wirt hat ordentlich aufgetischt und eine Freude daran wie wir uns stärken. Wir fühlen uns alle sehr wohl hier. Ich lerne jetzt immer mehr österreichische Wörter (eigentlich wollte ich ja mein Italienisch verbessern) „Aufhabern“ heißt Aufessen und ein „Haberer“ ist ein Freund. Ein „Noankastel“ ist ein stierer Blick wie ein Narr. Ein „Seidl“ ein Glas mit 0,33, bei einem „Hurenseidl“ gibt es einen Schnaps dazu, ein „Piff“ hat 0,2 und ein Krügel hat 0,5 Liter. Gibt es dann alles in der „Buschenschänke“. Bin ja mal gespannt das mal vor Ort zu sehen. Da soll es dann auch „Spritzer“ (Weinschorle) geben, die bei einigen aus der Wandergruppe wohl sehr gern mal getrunken wird…
Die Strecke heute war etwas entspannter und flacher. Am Morgen etwas Nieselregen und bewölkt. Gubbio war dann ein städtebaulicher Höhepunkt der Tour. Eine Stadt die weitgehend in ihrer mittelalterlichen Struktur und Substanz noch erhalten ist. Wirklich sehr interessant zu sehen. Als ich zu einer kleinen Besichtigungstour am Nachmittag losging war leichter Regen. Daher war kaum jemand auf der Straße und gerade als ich oben auf dem Hauptplatz war kam die Sonne raus, was sehr beeindruckend war. Viele schöne Bilder sind so entstanden. 


9. Wandertag 
von Gubbio nach Valfabbrica
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com













Heute stand uns eine lange Tour mit einem knackigen Aufstieg bevor. Der Wanderführer erwähnte zwar dass es keine Verpflegungsmöglichkeit auf der Tour gibt und dass es nur nach ein paar km eine Bar gibt, die wir aber auch einfach passierten. Wir waren locker und beschwingt ohne einzukaufen losgelaufen. Unterwegs würde es schon was geben. Dann ging es hoch und hoch und es wurde langsam Mittag. Nach dem Reiseführer wäre das schon das Ende einer Etappe gewesen. Oben auf dem Berg sollte auch zwei „Agrotourismos“ geben wo man ja übernachten und wohl auch essen konnte. Der Wanderleiter und ich beschlossen dass es wohl kein ganz schlechte Idee wäre dort mal zu fragen ob wir was zu essen bekommen könnten. Es sollten die besten Spagettis der ganzen Tour werden. Es gab auch gezapftes Bier dazu wer mochte und es war einfach wunderbar. Mit vollem Bauch ließ sich auch der Rest der Strecke schaffen. Es ging an einem aufgelassenen Stausee vorbei wo um uns herum immer mal wieder Schüsse fielen. Wir riefen dann einfach immer „Pergrinos“ oder „Haaalllooo“ um nicht als Freiwild mit erschossen zu werden. Irgendwann passierte uns dann auch der wilde aber freundliche Jäger mit seinem Hund. Über den Streckenverlauf (dieses Mal grüne Pfeile) wurde mal wieder diskutiert und man vertraute am Ende meinem GPS Gerät das uns gut um den See führte und wir so einige Höhenmeter auf dieser langen Strecke einsparen konnten.
Wir wurden freundlich in der Pilgerherberge von Valfabbrica empfangen. Es gab Hühnchen (was uns pantominisch vorgemacht wurde) und Nudeln. Alles prima und hinterher noch mehrere Flaschen Wein die Johnny ausgab der am Ende noch Mengenrabatt bekam. 

10. Wandertag 
von Valfabbrica nach Assisi
Kartendarstellungen und Höhenprofil interaktiv auf GPSies.com














Letzter Wandertag. So langsam macht sich etwas Wehmut breit dass die schöne Tour nun bald zu Ende ist. Es sind nur 15 km also ein Lacher mit wenigen Höhenmetern. Ein letzte Rast mit wunderbarer Aussicht auf den Dom von Assisi und dann sind wir auch schon bald da. Am Ortsschild ein kleiner Schluck aus einem kreisenden Flachmann. Vor dem Dom beglückwünschten sich alle und wir sangen gemeinsam mit den Händen überkreuz im Kreis ein Freudenlied. Ein wirklich ergreifender und schöner Moment dieser Wanderung. Dann mit Rucksack und Pilgerstäben ein kleiner erster Rundgang durch den Franziskusdom der auch sehr beeindruckend ist. Die Stadt ist ebenfalls, ähnlich wie Gubbio, sehr mittelalterlich und romantisch, war aber recht rummelig und voll. Wir logierten in einem relativ vornehmen Hotel. Allerdings ich dieses Mal mit den beiden schlimmsten Schnarchern aus der Gruppe. Das war dann meine letzte Pilgerprüfung auf dieser Tour. Die Gruppe hatte als letzte Pilgerprüfung noch eine Fahrt im Kleinbus zurück nach Österreich vor sich. Es wurde ein schöner Abschiedsabend und am Morgen versteckte ich dann vor dem Hotel meinen Pilgerstab im Gebüsch auf das ich damit den Rest der Strecke nach Rom noch fortsetzen kann.

Sonntag, 5. September 2010

Gemütliches Wandern mit Groops














Alle Bilder der Tour
Die Strecke auf Outdooractive zum Herunterladen und anschauen 
oder bei GPSies.com
Statistik der Tour
Geschwindigkeitsverlauf
Link zur Gruppe und zum Erfahrungsbericht der Wanderleiterin

Mit Google geht ja viel! Da gibt es sogar Gruppen und sogar Leute die sich über "groops" zum Pilzesuchen (klappt nicht so toll weil eigentlich keiner die richtig guten Plätze verraten will) oder eben zum Wandern (klappt ganz gut) verabreden. Also Gruppe: Wandern in Hamburg hörte sich ganz  gut an:
ich suche Leute für gelegentliche Wanderungen in und um Hamburg. eher recht zügig, aber aber auch keine Wettrennen!!
 so hieß es in der Ausschreibung. Zügig aber kein Wettrennen? Na gut man würde sehen.

Ich fand mich pünktlich in Ochsenzoll ein um dort auf die Organisatiorin der Gruppe und weitere Mitwanderer zu treffen. Die Meisten Kannten sich schon und teilweise verbrachte man die Freizeit auch in Spielegroops oder in Pilzsammelgroops zusammen. Einer hatte auch eine St. Pauligroop. Was es nicht alles so gibt! Du bist also der der so viel wandert wurde ich begrüßt und konnte gleich ein paar Storys über meine dollten Touren erzählen denn hier traf ich auf Zuhörer die meine ganzen Geschichten ja noch nicht kannten....

Mit meinem GPS Logger, dem GPS Legendgerät und den 5 Fingers Vibramzehenschuhen kam ich mir für die Gruppe recht hochgerüstet vor. Das Tempo das zum Start angeschlagen wurde war dann auch eher Richtung spazierengehen. Ich demonstrierte der Wanderleiterin kurz einmal das Tempo beim Walken und wurde prompt von einem anderen  Mitwanderer gefragt ob das nun Wandern in HH oder Jugend trainiert für Olympia sei.

Am Anfang fiel mir das gemütliche Tempo, schon schwer und ich fühlte mich etwas untertourig. Aber im Laufe der Wanderung wurde zum einen am Ende das Tempo höher als wir nur noch zu dritt unterwegs waren und nachdem man etwas Kontakte geknüpft hatte wurde es dann auch ganz nett in dieser Googlegruppe. Es wurden auch kleine Päuschen eingelegt, das Wetter war schön und die Tour ganz entspannt.

Unterwegs spielte ich immer an meinem GPS Gerät rum um es besser verstehen zu lernen, denn machmal macht so ein Legend Sachen die man ihm nicht gesagt hat. Auch daran muss man sich erst gewöhnen.

Nach fast 5 Stunden für diesen Halbmarathon erreichte erreichten die Weitwanderer der Gruppe dann Kleinborstel von wo es mit der Bahn dann nach Hause ging. Ein netter gemütlicher Sonntagsausflug, aber normal sein man nicht sooo zügig unterwegs :-)






Samstag, 28. August 2010

Marathonwanderung St. Pauli nach Lüdjensee


Link zur Veranstaltungsauschreibung
Link zur Strecke auf GPSies.com 
Link zu den Bildern im Album bei Flickr.com


Der Wanderverein von Lüdensee hatte wieder geladen zu einem Wandermarathon. Von St. Pauli nach Lüdjensee. Start also praktisch vor der Haustür. Die Strecke an Alster und Wandse schon vom Hamburger Hunderter bekannt und regenen sollte es auch noch.

Vanessa vom Hamburger Hunderter hatte sich nun aber schon angemeldet und ich wollte ja auch, also morgens raus zum Start und an die Reeperbahn. Kurz vor acht dann ein lustiges Bild. Zünftige Wandersleute in Knickerbockern gemeinsam mit den Flaneueren die noch nicht zu Hause gewesen waren.


Nach kurzer Einweisung ging es dann auch schon um kurz vor acht los. Von Vanessa nichts zu sehen dafür einige bekannte Gesichter. Nur blöd das die gleich mit Hochgeschwindigkeit starteten. Ich wollte gerne aufschließen und gab auch Gas. Wie die Auswertung hinterher zeigte auf den ersten Kilometern deutlich über 7km/h.



Neben dem Hofbräuhaus machte ich die Bekanntschaft mit Stefan aus Bamberg der sich gleich heimisch fühlte. Mit ihm sollte ich den Rest der Tour verbringen. Wir hielten uns so an 7-10er Stelle der Wandertruppe und am Anfang war das Wetter auch noch prima. Kurz vor dem Höltigbaum gingen dann aber kräftige Schauern runter. Hier war die Strecke trotzdem wieder sehr schön. An der Müllverbrennungsanlage Stapelfeld vorbei ging es nach Siek. Von hier waren es nur noch 5 Kilometer....eigentlich. Leider verpassten wir eine Streckenteilung und liefen deutlcih zu weit nach Süden. Da es weiterhin Markierungen gab wurden wir erst recht spät stutzig. Wir waren nun auf der 30er Strecke und mussten so noch mal einen Umweg von ca. 2km laufen bis wir dann auch nach ca. 7 Stunden und 44 Km in Lüdjensee ankamen.


Dort gab es wieder traditionell Braten und Kuchen, Bier und Cafe. Mit dem stündlich nach Rahlstedt verkehrenden Bus ging es dann Richtung nach Hause. Die Füße taten ganz schön weh. Zum einen wohl die alten abgelaufenen Schuhe die ich aufgrund des schlechten Wetters angzogen hatten und die jetzt etwas drückten zum anderen wohl das etwas zu hohe Anfangstempo machte sich bemerkbar. Heute mal wieder gelernt bzw. Die Weisheit bestätigt: Lieber auf den eigenen Körper hören, nicht zu schnell am Anfang, den eigenen Rhythmus finden! Aber es war wieder eine schön ausgearbeitete Tour die hier für kleines Startgeld geboten wurde. Herzlichen Dank an die vielen helfenden Hände!

Sonntag, 22. August 2010

Hamburger Hunderter 2010

Hier sind schon mal die Bilder
Mehr Material zur Tour gibt es im speziellen Hamburger-Hunderter Blog























3. deutsch-dänischer Hamburger Hunderter.

Denish Dynamite und Denish deathmarch Walkers stand auf ihren T-Shirts. Sie kamen extra aus Dänemark und stellten gut die Hälfe aller Teilnehmer in diesem Jahr. Sechs Dänen waren am Start und 6 Dänen und 2 Hamburger waren dann nach 100km wieder am Hauptbahnhof. Dabei hatten die dänische Wanderfraktion noch vor kurzem andere Hunderter wie den Todesmarsch in Belgien absolviert.

Aber von Anfang an. Pünktlich am Start (na gut vier Dänen kamen 2 Minuten zu spät) wurde das Startfoto gemacht. Dieses Mal war es eine recht große Gruppe. Dem Konzept der Wanderung entsprechend konnten ja auch Teilstrecken absolviert werden und davon wurde dieses Mal auch eifrig Gebrauch gemacht. Es gab einige  neue Teilnehmer aus Hamburg und in diesem Jahr waren weder Sachsen noch Bayern vertreten.

Mitwanderer Jürgen hatte die Strecke auf einem Outdoornavi abgespeichert und so konnte  ich zum ersten Mal diese Technik ausprobieren. Nach ca. 500 Meter war ich mir auf dem ausgeschilderten (!) Weg, den ich schon oft gegangen war nicht ganz sicher. Ich ließ mir das Navi zeigen und konnte sehen: Ah, ich bin auf dem Parallelweg zur Strecke. Ganz einfach am Ende der Straße kurz links und dann wieder rechts und es passt wieder. Das kam mir zwar komisch vor aber als wir dann wieder „richtig“ waren tauchten auch die Wanderwegzeichen auf. Und es gab ja auch viel zu erzählen, also weiter. Allerdings kam mir die Strecke jetzt doch etwas komisch vor. 5 Minuten später waren wir dann auch wieder kurz vor dem Start. …
Strecke stimmte, Navi zeigte richtig an, Ausschilderung war auch korrekt. Nur mit dem einschalten des Navis war das Hirn wohl auf ausgestellt worden und wir sind schlichtweg in die falsche Richtung gegangen. Toller Einstieg für eine 100km Tour.

Nun gut nach diesem Prolog ging es dann auf anderem direkten Weg in Richtung Elbe. Dann war die Orientierung auch nicht mehr schwer, denn so lange das Wasser rechts war musste die Richtung wohl stimmen… Ein großes Aida Schiff kam vorbei, die Mottenburger Meile war auch wieder mal und wir konnten die Läufer wieder schön anfeuern. Einige schienen uns noch von  vor zwei Jahren zu kennen. Unser Tempo war am Anfang recht flott deutlich über 6km/h. Beim Teufel in Teufelsbrück wurde ein Traditionsfoto geschossen und in Övelgönne gab es von Ottoerich wieder einen literarischen kulturellen Beitrag. Ein zweiter geschichtlicher Beitrag folgte auf dem Altonaer Balkon mit dem Schwerpunkt auf die deutsch-dänische Geschichte Altonas. Ottoerich und Frau Katrinje verabschiedeten sich dann traditionell als Erste um in Altona zu verbleiben da die Hamburger Stadttore für echte Altonaer wohl auch schon geschlossen sein würden. Über die große Freiheit und die Reeperbahn, die jetzt einen schönen Kontrast zum Elbufer bildeten ging es ganz in die Nähe der Herbertstraße in die private Wohnung von Maike die hier für die müden Wanderer zusammen mit meiner lieben Frau köstliche Suppe und kühle Getränke servierte. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank dafür! Diese Rast, die jetzt schon zum dritten Mal mitten im Hamburger Vergnügungsviertel stattfand ist wohl eines der Highlights dieser Wanderung.

Pünktlich wie vorgesehen ging es dann ab Mitternacht am Michel vorbei zum Rathaus und an die Alster. „Walkinggirl Brigitte“ verließ an nördlichem Ende der Alster die Gruppe und trat den Heimweg an. Um 2 Uhr wurden wird dann wieder von meinem Kollegen Herrn Wels ganz nett zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Es gab leckere Schnittchen, Süßes und heiße Getränke. Eine schöne kleine Pause für die ich mich hier auch noch einmal herzlich bedanke.

Durch das dunkele Alstertal ging es nun weiter. Wie geplant stiegen bei KM 30 nun weitere Damen aus. Darunter die junge Kollegin Kirstin die wohl bisher noch nie so weit gelaufen war und tapfer durchgehalten hat und auch die schon über 70 jährige Marie die immer noch immer fit durch Walking hält. Jetzt waren neben den 100er Profis noch die 3 Novizen mit von der Partie. Forumsbekanntschaft „Köpcke“  auch Jürgen im normalen Leben genannt der sich fleißig mit seinem kurzfristig verletztem Kumpel Mario auf den Marsch vorbereitet hatte. Dann Markus Kaufmann, der schon zwei Mal bei der Horizontalen in Jena die 100km Distanz versucht hatte und jetzt, nach einigem Zögern und ohne spezielles Training,  einen weitern Versuch starten wollte und Vanessa, Veganerin die sich im Forum „Gulaschkanone“ nennt. Vanessa war kurz vorher auf dem Rothaarsteig gewesen und war gut in Form. Mit den Vanessa und Jürgen vergrößerte sich schlagartig auch der Bekanntenkreis an Hamburger Langstreckenwanderern mit denen mal auch mal eine Tour über 50km machen kann ohne das man gleich einen Vogel gezeigt bekommt oder Kommentare wie: So weit fahre ich ja nicht einmal mit dem Rad….“

Gegen 4 Uhr in der Früh wurde Kollege Ewald dann aus dem Bett telefoniert. Es wollte sich noch kurz anziehen und erwartete uns dann um 4 Uhr 20 in seinem Haus mit Kaffe, Tee und Gebäck. Danke auch hier noch einmal für die nette Rast! Inzwischen hatten wir nun die Marathondistanz geschafft. Es ging nun, gemeinsam mit Herrn Ewald,  in die Morgendämmerung hinein weiter nach Norden in Richtung Duvenstedt wo ein erstes Bäckerfrühstück bei Bäcker Schacht angesagt war. Pünktlich um 6 Uhr 20 kamen wir dort an und konnten uns etwas stärken. Es sollte ja nun eine längere Etappe durch den Duvenstedter Brook folgen. Zu uns stieß nun der letzte Etappenmietwanderer Herr Bruhns den ich einmal beim Vorwandern genau hier bei Bäcker getroffen hatte. Er wollte uns bis Ahrensburg begleiten und als Wandsbeker Lokalpolitiker konnte er viele interessante geschichtliche Hintergründe über die durchwanderte Gegend beitragen.

Die Landschaft in Brook war wie erwartet ganz besonders schön in diesen frühen Morgenstunden. Im Nachhinein eine gute Entscheidung den Start von Wedel nach Rissen zu verlegen und diese Km, im Norden in diesem schönen Naturschutzgebiet dranzuhängen.

Zwischen dem Brook und Ahrensburg war die Strecke dann mal etwas weniger aufregend. Wir folgten dabei einem Radweg und freuten uns alle auf die schöne Bäckerrast in Ahrensburg. Vorher ging es noch am Schloss vorbei und dann wurde sich ausgiebig gestärkt. Herr Bruhns verließ hier wie geplant die Wandertruppe.

Die nächste Etappe ging durch dann durch das schöne Stellmoorer Tunneltal und den Höltigbaum. Noch einmal Natur pur ohne viele  Häuser bevor es nach Rahlstedt zum Mittag gehen sollte. Im Naturschutzhaus der wilden Weiden kündigte dann Jürgen seinen Ausstieg an. Schon lange hatte er sich Blasen gelaufen und jetzt verlagerte sich der Schmerz durch die Schonhaltung leider auf das Knie so dass es dann am Ende doch nichts mit den angestrebten 100km wurde. Ich konnte ihn noch überreden die wenigen km mit in Zentrum von Rahlstedt noch weiter zu gehen und nicht gleich ein Taxi zu bestellen, aber dann war wirklich Schluss für ihn. Aber das nächste Mal wird es bestimmt was! Ich denke das was nicht die letzte gemeinsame Tour gewesen (Nächstes Wochenende gäbe es ja schon den St. Pauli Marathon nach Lüdjensee abzuwandern…. )

Im Restaurant Ciao Bella, wo wir auch vor zwei Jahren schon waren, gab es wieder leckeres und preiswertes Mittagstischessen (am Samstag Mittag!). Der Tisch war toll festlich eingedeckt und wir kommen sicher wieder wenn uns die Wandertour wieder mal mittags über Rahlstedt führt.

Mit der Resttruppe, sechs Dänen Vanessa und ich als Wanderleiter ging es dann nach einem kleinen Traditionseisstopp weiter an der Wandse entlang bis nach Wandsbek wo ein kurzer Cafestopp geplant war. Meine Idee war ja heiß, kurz und schnell ein Cafe der Sinn stand aber eher nach „schön sitzen, kaltes Bier und nicht hetzen“ Also Plan geändert, jetzt waren wir auch zum ersten Mal etwas hinter dem Zeitplan aber niemand war gehetzt. Ein kühles Bierchen auf dem Platz im Sonnenschein. Wunderbar. Nur stellte sich jetzt, als bei mir die Anspannung etwas abfiel, zum ersten Mal so etwas wie leichte Müdigkeit ein. Der Kopf sagte das jetzt nicht mehr viel schief gehen konnte und wir ja gleich da sein würden und der Körper reagierte prompt. Also lieber zahlen und weiter.

Wie in der Statistik zu erkennen wurden wir nun auf den letzen 5 km auch merklich langsamer und gingen ruhig aber alle ohne ernsthafte Probleme der Alster entgegen. Noch ein schönen Bild beim erreichen der Außenalster gemacht und dann aber zum Bahnhof den wir kurz vor 18 Uhr also nach knapp 22 Stunden auch erreichten. Dort wurden dann noch die restlichen Urkunden ausgeteilt die sich inzwischen wieder im Rucksack eingefunden hatten. Ein letztes Löwenbräu und später sollten sich die Wege der Wandertruppe dann trennen. Alle Dänen hatten sich als gut durchtrainierte 100er Wanderer erwiesen und Vanessa konnte stolz die Urkunde für ihren ersten 100km Marsch entgegen nehmen. Die Leistungsnachweise der Profis wurden nun noch von mir unterschrieben (ob die dann anerkannt werden muss der sächsische Wanderverband dann selber entscheiden)

Dann ging es nach Hause. Jetzt hatte der Kopf endgültig die Botschaft: „Nun ist es aber auch mal gut“ an den müden Körper geschickt. Schlagartig wurde ich matt und der Schritt von der Bahn nach Hause war dann auf einmal sehr sehr langsam. Mühsam ging es die Treppe hoch und auch der Weg bis zur Dusche war anstrengend. Danach noch ein Fußbad bei dem ich fast schon eingeschlafen wäre und dann schickte mich meine Gattin, der an dieser Stelle auch noch einmal der Dank für die liebe Unterstützung ausgesprochen sein, ins Bett. Sie wartete noch ein zwei Stunden bis ich mich in den festen Schlaf gestöhnt hatte und dann war auch der dritte Hamburger Hunderter endgültig geschafft.

und hier die Strecke einmal interaktiv anzuschauen bei Outdooractive:


Samstag, 24. Juli 2010

4daagse 2010

Link zu allen Bildern, Streckendarstellungen und Statistiken


Tag 1
auf GPSies (auch zum herunterladen und zum Betrachten mit verschiedenen Hintergründen oder Luftbildern.)



Was es so zu berichten gibt zum ersten Tag:
Der erste Tag sollte sehr warm werden. Temperaturen über 30 Grad waren angesagt. Daher wurde der Strart auf 3 Uhr verschoben. Also sehr frühes Aufstehen war angesagt. 
Am Start bin ich gemeinsam mit Sumowalker Georg gestartet. Um 5 Uhr 41 kam dann die Sonne raus 


Tag 2




Was es zu berichten gibt zum zweiten Tag:
Wieder gemeinsam mit Georg gestartet, dieses Mal um 4 Uhr. Deutlich schneller aus dem Startbereich rausgekommen. Auch Tomrun fand sich am Start ein.
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Tag 3



Was es zu  berichten gibt am dritten Tag:

 Tag 4

Was es zu berichten gibt vom vierten Tag


 Eigentlich kann man das ganze hier jedoch nicht beschreiben und auch die Bilder geben nur einen kleinen Eindruck. Wer wirklich wisssen will warum man so etwas tut (und ich jetzt schon fünf Mal hintereinander) der solltesich einfach mal anmelden zum nächsten Viertagemarsch...immer im Juli, immer in Nijmegen
unter www.4daagse.nl findet man die Informationen dazu.




Sonntag, 18. Juli 2010

Stillleben Ruhrschnellweg A 40

60 km Autobahn quer durch das Ruhrgebiet sind heute gesperrt. Die Sonne scheint und ab 11 Uhr ist die Strecke freigegeben für alles was kein Auto ist. In der Zeitung regen sich schon so Einige Bürger ganz schön auf. In Holland wäre das bei den vier tollen Tagen irgendwie anderes.

Ich werde berichten. Hier ist erst einmal ein link zur Berichterstattung live am heutigen Tage

Klick

Update 24.07.2010

Jetzt sind die Bilder von diesem Tag im Netz. Ein paar Videos sind auch dabei.

Klick zu den Eindrücken von diesem Tag