Sonntag, 15. November 2009

Auf und ab in Oldesloe - Marathon mal etwas anders...

Alle Bilder gibt es hier

Ein Bergmarathon, ein "Auf und Ab Marathon" in Bad Oldesloe in Norddeutschland. Mit einer echten Serpentine! 24 Runden durch eine Neubaugebiet! Auch nicht so lang wie ein Marathon sonst so sondern 44,4 km die um 9 Uhr 9 gestartet werden.

Die Ausschreibung hier
Da musste ich einfach hin, auch wenn ich seit dem Kulturrun praktisch jetzt fast zwei Monate nicht eine länger Trainingseinheit gemacht hatte. Also auch mal ein Versuch der der lautete: Wie fühlt sich denn ein Marathon ohne viel Vorbereitung an?

Sogar ein shuttle zum Bahnhof wurde angeboten. Ich wurde nett begrüßt und an den Start gebracht. Dort hatten sich die üblichen Verdächtigen für solche kleinen netten Marathons versammelt. Viele vom 100 Marathon Club von denen einige schon am Samstag wohl einen Marathon gelaufen hatten.  Man sammelte sich vor einem Carport wo schon lecker aufgetischt wurde für den Lauf.



5 Minuten vor dem Start gab es einen hervorragenden heißen leckeren Apfelkuchen und ich war nicht der Einzige der da gern schon mal ein Stück genommen hat. Ganz entspannte Atmosphäre also.


9 Uhr 9 und alle traben locker los. Nach ca. 800 Metern bei der Serpentine bin ich schon hinten und dann sind sie schon auf der ersten Runde bald alle weg. Aber es ist ja ein kleiner Rundkurs und so sieht man sich immer wieder. Es wird nett gegrüßt und ab und an werden Sprüche geklopft. Alles läuft so locker vor sich hin und ich walke so meinen Stiefel. Verpflegung ist super, es gibt Tee, Cola, Iso Obst, alles was man so braucht.


Zur Halbzeit rechne ich meine Endzeit so auf ca. 15 Uhr hoch also ca. 6 Stunden. die sollten es am Ende auch werden. Nach 4 Stunden begann sich das Feld auszudünnen. Immer mehr Läufer standen dann im Zielbereich rum, löffelten Suppe, futterten Würstchen und Kuchen und tranken Bier. Und ich musste immer noch 5 Runden...

Am Ende war ich dann ganz allein auf der Strecke. Nein stimmt nicht, die netten Herren mit der Schubkarre fuhren rum und bauten die Schilder wie "ganz oben" oder "ganz unten" ab.  Die Beine wurden auf den letzten Runden etwas schwerer, aber eigentlich ging es doch realtiv gut.


Im Ziel dann zwei Würstchen, ein Erdinger ohne Alk, ein Stück Kuchen und ab mit meiner Mitfahrgelegenheit Richtung Volksdorf. Der anstrengendste Teil dieses Marathon begann dann beim Aussteigen aus dem Auto in Volksdorf. Wie nach einem Hunderter taten plötzlich dann doch die Beine sehr weh und ich musste einen recht erbärmlichen Eindruck in der Bahn gemacht haben. Noch 1 km von der S-Bahn im Regen nach Hause, dann dort die Treppen hoch, nein das machte dann wirklich nicht mehr so viel Spaß.

Die heiße Dusche und das kurze Schläfchen danach waren dann prima, aber die Muskeln sind am Abend heute dann doch noch recht beleidigt. Training wäre das wohl doch keine schlechte Idee gewesen, aber es ging eigentlich besser als erwartet. Und jetzt darf ich ihn offiziell auf der Urkund bestätigt führen diesen Titel:


"geprüfte Oldesloer Gämse"


Montag, 2. November 2009

Ein Bergmarathon in Bad Oldesloe

Den ganzen Oktober lang habe ich keine langen Märsche gemacht, aber so zum Saisonabschluss vor dem Winterspeck reizt mich der Bergmarathon im Norden dann doch. Immer schön durch ein Neubaugebiet im Kreis herum. Das hört sich doch lustig an.

Hier ist die Ausschreibung.

Samstag, 17. Oktober 2009

Kunstatelier in Altona

Neben dem Sport beschäftige ich mich ja auch ganz gerne mit Kunst. Es gibt da auch eine eigene Homepage.
Vor kurzem hatte ich das Glück direkt in der Nähe meiner Wohnung jetzt einen eigenen Atelierplatz zu finden den ich jetzt bezogen habe.
Es gibt sogar ein eigenes Schaufenster und die erste Arbeit ist heute fertig geworden.
Jetzt wird neben der Walkerei auch ab und an hier etwas aus dem Atelier zu sehen sein. Aber das Hauptthema ist und bleibt hier der Sport.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Trailmagazin

Hier mal ein kurzer Werbeblock für ein interessantes Heft über Traillaufen. Kostet nichts, kann man online anschauen und findet sich hier

Montag, 14. September 2009

Hausfrauenwalking in Oberhausen

„Dat sieht ja aus Hausfrauenwalking“
hörte ich als Kommentar nach ca. 23 Stunden und weit mehr als 100 km in den Beinen. Ja, so sah es wohl aus, Martin der „Ultrawanderer“ unter den Ultraläufern und Spaßläufern. Auch in der Zeitung wurde mein Bild ehr zu Illustrierung der lustigen Spaßläufer genutzt.

Aber lustig war es ja auch dieser Kultur-run den Ultraläufer Yogi zusammen mit dem Hostel in Veritas für die Aktion Schachtzeichen veranstaltet hatte.

Wie ich es mir vorgestellt hatte so wurde es: Viele nette Leute, entspannte Atmosphäre, eine Strecke die  man als Normaltourist nicht unbedingt gleich als etwas Besonderes besuchen würde. Die Strecke war eine Begegnungsstrecke durch eine Industriebrache, nein richtiger weise müsste man sagen durch eine umgenutzte Industriebrache wo sich neben dem besagten Hostel auch eine Altersheim, und ein Getränkemarkt befinden und wo in der alten Zechenhalle riesige Gastanks gelagert werden.

Die Ultras wurden von Anfang bis Ende von Oberultra Yogi wunderbar versorgt. Selbst an den bestellten Frikadellen fehlte es nicht. Super Versorgung, eine schöne Nachtwanderung, nette Aktionen wie ein Bierathlon.
Über lange Strecken wanderte ich gemeinsam mit Manfred der eigentlich ein Läufer und Tria-man auf dem Weg zum Ironman ist. Er wollte nur mal sehen wie es ist so lang zu wandern und hatte am Ende dann noch 2 Runden mehr als ich auf der Uhr. 132 km für eine erste Ultrawanderung ist eine tolle bemerkenswerte Leistung.
 Ganz toll war auch meine Kinderbleitung erst von einem Jungen, Lukas, der 20km gelaufen ist und dann von Leonie die zu meiner persönlichen Betreuerin wurde und mir noch warme Laugenbretzeln an die Strecke brachte.

Zum Frühstück gab es nach gewissen Verzögerungen des Caterings dann sogar noch die versprochenen Rühreier. Wunderbar. Viele Ultras hatten sich in der Nacht mal ein paar Stunden hingelegt. Aber wer schläft macht keine KM und so kam es das ich am Ende mit 128km, also drei Marathons hintereinander ganz schön weite vorne lag. Aber hier ging es wirklich nicht um ernsthaften Wettkampf. Wer hier Ultra lief wusste was er konnte und wollte und musste nicht sich oder anderen viel beweisen. Das machte ja gerade auch die schöne entspannte Atmosphäre aus.

Einen Dank möchte ich noch einmal neben den Organisatoren ganz besonders an die vielen fleißigen Helfer richten, die keinen einfachen Job hatten insbesondere in der nasskalten Nacht stundenlang auf einem Streckenposten auszuharren. Dickes Lob!

Am Ende war es ein schöner Tag!

Am Anstrengendsten war für mich übrigens die Rückfahrt im Zug. Die Müdigkeit und Schmerzen an vielen Stellen kamen erst nach dem Marsch als etwas Ruhe in den Körper einkehrte. Aber jetzt nach einem Tag mit eingeschränkter Leistungsfähigkeit geht es schon wieder besser.

zurück aus dem Ruhrgebiet...

... tun mir heute noch alle Knochen weh. Aber schön war es und hat Spaß gemacht. 128 km also 3 Marathons hintereinander sind es geworden. Ich werde noch über die Veranstaltung schreibe.

Hier erst mal zwei Zeitungsartikel
Runden für den guten Zweck
NRZ Bericht mit Bild von mir

 Hier jetzt schon mal die Bilder!
Hier ein Bericht vom Lauflöwen Stefan aus Hagen

Sonntag, 6. September 2009

Kulturrunsponsor

Juhu, es hat sich bereits ein Sponsor für den Kultur-run am nächsten Wochenende gefunden.
und zwar passend zu meinem anderen Hobby Holzskulpturen die Holzhandlung Carl Osman aus Oberhausen. Vielen Dank dafür und Ende des Werbeblocks...

Bzw..... nein, es wäre natürlich noch schön wenn sich noch mehr Sponsoren finden würden die jeden km von mir mit einer kleinen Summe (aus 10ct pro KM ist doch schon was...) unterstützen würden. Es geht schließlich um eine schöne Kunst und Kulturaktion für das Ruhrgebiet. Große schön Ballons sollen dort die Zechenstandorte markieren. Schachtzeichen nennt sich das. Also wer noch spenden möchte bitte direkt an den Veranstalter und an mich melden.

Samstag, 29. August 2009

Lüdjenseewanderung Marathon statt 50km

Heute war ich bei den Lüdjensee Wandertagen. Es waren auch 50km angeboten und ich nehme ja immer die längste Strecke... Allerdings war es auch schon 8:15 als ich so ungefähr als Letzter an den Start der langen Distanz ging. Recht einsam aber schön war der Weg und das Wetter war auch (noch) OK.

Am ersten Kontrollpunkt traf ich noch ein nettes Wanderpäärchen aus Süddeutschland mit denen ich im letzeten Jahr beim Seefeldmarsch in einer Pension gewohnt hatte. Ich wollte aber zügiger gehen und ging alleine weiter.

Dann einmal blöd verlaufen und ca. 2km Umweg gemacht. Dann begannen die Füße etwas zu brennen (der letzte 100er war ja auch erst eine Woche her) Nun gut. Dann fing das GPS auch noch an zu spinnen, es begann zu regnen und ich verlief mich schließlich noch mal kurz. Dabei wurde es später und später. Ich war ja jetzt ohne Trabi auf den Bus angewiesen und der fährt nur alle Stunde.

Eine Streckenskizze gab es zwar am Start, aber nicht mit auf den Weg und so wusste ich das es nun noch immer ca. 15 km waren und es schon nach 15 Uhr wurde. Die 50km Strecke wäre jetzt noch um den Großensee herumgegangen, aber ich hatte vorher schon beschlossen, dass ich es heute ja nicht zwingen muss. Das GPS noch einmal befragt zeigte es mir das es nur noch 1,8 km zu Start/ Ziel waren. Mit Luftlinienpeilung und ohne Karte fand ich so den Weg wieder zurück. Da machte sich der Logger einmal nützlich auch wenn ich mich vorher sehr geärgert hatte, dass kurz vorher das Teil wieder mal gesponnen hatte.
Am Ziel noch schnell was gefuttert und ein Bier getrunken, Urkunde (angepasst auf 42km) abgeholt und dann ab zum Bus der mich müden Krieger dann nach Hause gebracht hat.

Ein paar Bilder vom Marsch gibt es hier

Sonntag, 23. August 2009

Erste Bilder und Bericht von Hamburger Hunderter Marsch2009


Die ersten Bilder vom Marsch sind jetzt zu sehen. Ein Bericht wird noch folgen im Blog zum Hamburger Hunderter.


Hier geht es erst mal zu den Bildern

und hier ist der Bericht

Montag, 17. August 2009

Kulturrun..walk, oder: Lange Wandern mit Martin

Der nächste Hunderter ist der eigene und am 12September geht es dann in den Ruhrpott.

Eine nette kleine Veranstaltung bei der ich heute zugesagt habe und die sich richtig familiär und klasse anhört.

Kultur-run nennt sich die Veranstaltung


Ein Benefitzlauf für Schachtzeichen eine tolle große Kunstaktion im Ruhrgebiet die den Strukturwandel verdeutlichen soll.


Frikadellen und Pils soll auch für mich bereit gestellt werden. Da komme ich doch gern. Der Veranstalter hat mir sogar eine eigene Rubrik erstellt. Klick zum Egoshooter

Die Strecke im Ruhrgebietsnirwana ist eine Begegnungsstrecke. Es wird also sicher nicht langweilig.

Jetzt hätte ich natürlich gern noch Sponsoren die für jeden Wanderkilometer von mir etwas spenden. Bitte melden! Oder auch Mitläufer oder Mitwanderer bei der Veranstaltung damit es eine nette, lustige Sache wird.Denn wie heißt es so schön vom Veranstalter: Jeder der sich bewegt hat schon gewonnen. Na denn...

Samstag, 15. August 2009

Montag, 3. August 2009

Smoerum Classic 2009

Zum zweiten Mal war ich beim 100km Marsch in Dänemark. Es ist der größte Hunderter in Dänemark mit etwas mehr als 100 Teilnehmern. Wie im letzten Jahr war die Veranstaltung wieder sehr gut organisiert. Die Tagesstrecke ist wirklich sehr schön. Da ich nicht 100 Prozent fit war (Schlafmangel, fehlende Erholung vorher) wurden die letzten Km dann doch wieder recht hart. Aber nach 19 Stunden 38 war ich dann auch im Ziel und jetzt bin ich schon wieder viel erholter.

Hier sind die Bilder von mir zu sehen.

Hier geht es zu weiteren Bildern von anderen Teilnehmern und zur Statistik
automatische Übersetzung der Statistik :-)
Es wurden 112 eingeschrieben bis 5 nicht erfüllt. 3 Helfer war Probe + 3, die Reise ging auch am Tag 23 gestrichen 28 Mitglieder in 31 walking.dk weiblich 25 wurden über die teilnehmenden 1.gangs Smørum Classic 100 Teilnehmende aus Dänemark, Belgien, Luxemburg , Holland, Deutschland 1 Teilnehmer kamen auf Ziele. 23:40 Der letzte Teilnehmer belief sich auf Ziel. 05:42 Wir hatten 24 Helfer Wetter Sonnenschein + bis zu 23 Grad mit einem leichten Wind und wolkig Nacht


Hier geht es zu der Strecke auf GPSies.com

und hier noch zwei Horrorvideos

Donnerstag, 30. Juli 2009

Tabi ade...


Nach 18 Jahren Trabifahren hat meine Trabi nun eine neue Besitzerin gefunden, die sich sehr über ihr neues Auto freut.

Hier geht es zu den Abschiedsbildern

Montag, 27. Juli 2009

Viertagemarsch 2009


Mein vierter kompletter Viertagemarsch liegt hinter mir.

Hier sind jetzt die Bilder aufgeteilt nach Tag eins bis vier zu finden

Hier sind die Videos

Hier schon mal ein paar kurze Berichte von meinen Wanderfreunden Sumowalker und EDDI im Forum von Runndesword.de

Berichte von EDDI
"Nie wieder Vierdaagse ohne Training"
"Und ewig warten die Übermotivierten"
"Yes we can mit Krönchen"

Sonntag, 12. Juli 2009

Schlagermovewanderung


Als letzter Test für die große Viertagemarschparty in den Niederlanden habe ich gestern mal die Kombination, Menschenmassen, gucken, tanzen, Fotos machen und wandern geprobt. 23 km und über hundert Bilder sind dabei rausgekommen.

Hier sind die Bilder

Hier ist die Strecke auf GPSies.com

Montag, 6. Juli 2009

Non-Stop 111, der Teufel war mit dabei.

Teuflisches zwischen Rosstrappe und Heimhehle

Hier geht es zur Ausschreibung der Veranstaltung

Hier geht es direkt zum Fotoalbum


Hier geht es zur Strecke auf GPSies.com

Hier ein Video meines Endspurts

Und hier mein kleiner Bericht:

Also 111 km sollten es dieses Mal sein. Quer durch den Harz und das Motto war: Teuflisches zwischen Rosstrappe und Heimkehle.

Um gut ausgeruht zu starten fuhr ich schon am Vorabend der Veranstaltung zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Wernigerode. Es war schwülwarm und es gab Gewitterwarnungen. Schon die 2,5 km zu meinem Hotel brachten mich ausser Atem und ich war völlig durchgeschwitzt als ich dort ankam. Nach einer guten Mahzeit und zwei leckern dunkelen Bieren ging ich dann in der Abenddämmerung doch noch mal eben schnell zum Schloss Wernigerrode, sozusagen zum einlaufen.

Am nächsten Vormittag natürlich auch zu Fuß wieder in die Stadt, letzte Einkäufe für die Wanderung wurden getätigt (Powerbarriegel, Fruchtschnitten, Jogurtdrink, Süßigkeiten, Erdnüsse...) Dann zum Bahnhof wo Freund Oli schon auf einer Bank auf den Rest der Truppe wartete.

So gegen 11:30 waren die meisten Teilnehmer dann eingetroffen. Es gab es großes Hallo und schon bald ging es los. Da bei dieser Tour der Teufel ja mitspielen sollte, verzögerte dieser schon mal gleich zum Anfang die Anreise einiger Teilnehmer, die es nicht mehr pünktich mit der Bahn zum Start schaffen konnten und die daher erst später zur Truppe stossen sollten.

Wanderleiter Pagel, sonst ja bekannt für gemütliche 100er Schlendertouren in Berlin, hatte es dieses Mal eilig. Die 11km sollen traditionell in ca. 24 Stunden geschafft werden. Daher gab es auch einen Wanderplan der es in sich hatte. Minutiös waren alle wichtigen Punkte und die wenigen Einkehrpunkte mit km, Uhrzeit und der zwischen den Punkten angenommenen Wandergeschwindigkeit vorausgeplant. Allerdings mit dem Hinweis das es sich um Richtwerte handele und Abweichungen vorbehalten werden sollten.... Anfangs waren Geschwindigkeiten von 5,8-6km/h geplant am Ende dann eher 5,5km/h

Zunächst ging es mal rauf zum Schloss von Wernigerrode, wo wir noch recht fit den Ausblick auf die Stadt genossen. Immer am nördlichen Harzrand in Richtungn Ost passierten wir das schöne Kloster Michaelstein. Die erste Trinkpause war dann in der Gaststätte Rübchen so gegen 16:30. Dort wurde zügig bedient, die Bierchen schmeckten schon recht gut. Ich hielt mich allerdings mit Alkohol noch etwas zurück da es doch recht heiß war. Nur mit Mühe konnte unser Wanderleiter die Truppe zu einem Weitermarschieren gemäß Zeitplan animieren. Die Getränke waren einfach zu köstlich.

Dabei folgt jetzt ein spektakuläres Stück. Die sagenumwogene Rosstrappe war wirklich sehenswert. Nur blöd das wir kein Pferd hatten um über diese tiefe Schlucht mal eben zu springen wie das in der Sage wohl mal so war. Nein, unsere Truppe sollte zu Fuß gehen und die Steine auf dem Weg waren recht spitz und das Klima eher warm. Da kam einem Teil der Mannschaft das Getränkeangebot tief unten in der Schlucht gerade recht, obwohl dies ja gar nicht im Wanderplan vorgesehen war. Was nicht vorgesehen ist wird auch nicht gemacht und so kam es das ca. die halbe Wandergruppe brav weitermarschierte und die Spaßfraktion sich ein schnelles Bierchen gönnte. Da es sich ja um routinierte Profiwanderer handelte konnte der Vorsprung durch das Verfolgerfeld später auch aufgholt werden. Allerdings war das Verfolgerfeld etwas auseinandergezogen. So kam es das er Teufel, der die Verfolgertruppe schon in der Schluch in Versuchung geführt hatte ein leichtes Spiel hatte. Die Tinkpausenfraktion kehrte oben angekommen gleich wieder ein und bot an auf den Rest der Verfolger zu warten. Nur nahmen diese einen anderen Weg und so saßen sie dort etwas länger und mussten noch was trinken, während die vermeindlichen Nachzügler schon wieder vorne mit im Feld waren. Trotz moderner Handytechnik konnte dieses Missverständnis aufgrund teuflischer Funklöcher erst viel später geklärt werden.

Mit der Zeit brachte der Teufel auch alte Wanderhasen mit mehr als 200 Hundertern auf dem Buckel in Versuchung dieses Mal früher aufzuhören. Er flüsterte was von: "Übermorgen gehst du doch schon wieder auf den Jakobsweg, Mensch du mit über 70 Jahren musst doch da nicht heute noch 111 durch den Harz hetzen. Hör doch lieber auf...."usw. Schwupps schon hatte es auch den Wolfram erwischt der nicht mehr bis zu Nachrast mitkam.

Auch mit dem Wanderleiter trieb der Teufel sein übles Spiel. Ließ ihn trotz solider Vorbereitung mehrfach an Abzeigungen vorbelaufen, so das dieser seine schöne Route noch umplanen musste um Rückstände aufzuholen. Der Zeitplan wäre sonst zu sehr gefährdet und um 23:30 wurden wir schließlich zur Mitternachtsrast kurz vor dem Mägdtesprung, einem netten kleinen Aufstieg, erwartet. Die "Kutscherstube" war dann auch wirklich ein toller gastlicher Ort. Ruckzuck standen die Getränke auf dem Tisch und auch die Speisen kamen zügig, waren recht umfangreich und schmeckten vorzüglich. Es gefiel uns ausgesprochen gut dort. So gut das der Teufel wieder ein Opfer zum Aufgeben fand. Der Rest blieb aber weiter standhaft und zog nach dieser schönen Rast weiter in die Nacht.

In der Nach wurde dann viel auf recht leeren Straßen marschiert. Das Etappenziel hieß jetzt Frühstück in Rottleberode. Wir erreichten dieses Ziel dann sogar recht gut fast in der geplanten Zeit also gegen 6:30. Allerdings zog sich der Ort geradezu endlos dahin. Der Teufel machte sich geradezu ein Spaßchen daraus uns noch ein wenig hinzuhalten bis es zum tollen Büffet ging. Die Wirtin hatte wirklich Gutes für uns gezaubert. Besonders hervorzuheben der leckere Saft! Auch die Toleranz unserer Gastgeber war grenzenlos. Völlig verschwitzt und stinkend, ohne Schuhe müssten jetzt wir wie der Gesell mit dem Pferdehuf gestunken haben. Trotzdem wurde toleriert das einige von uns auf den schönen Sofas ein Nickerchen halten durften. Dafür noch mal vielen Dank!

Jetzt ging es auf zu letzten Etappe bis zum Mittag. Und da hatte der Teufel den Wanderleiter wohl schon in der Vorplanung etwas lustiges ins Ohr geflüstert. " Ach Wolfgang" sagte er, führ deine Truppe ab km 100 doch mal auf einen kleine nette Schlaufe über den Karstweg. Das wird denen bestimmt gut gefallen." Tja, dachte sich der Wolfgang, das ist doch ein schöner Vorschlag. Was der Teufel ihm aber nicht gesagt hatte war das diese Km weg von der direkten Line zum Ziel den Teilnehmern endlos vorkommen würde und das auf dem Rückweg dann kein Schatten wäre. Dafür konnte man dann schön das Ziel, ein Imbiss im Gewerbegebiet, schon km weit sehen. Nur war dazwischen wiederum eine Autobahn.... Da musste man dann schön erst mal unten durch, dann parallel dann den Hang wieder hoch, dann wieder untendurch, dann wieder parallel und sogar noch am Ziel vorbe um dann erst in Richtung Ziel gehen zu können. Eine wahrhaft teuflische Strecke, die mir zumindest die letzten Reserven kostete. Bist km hundert war es ja noch recht gut gegangen, keine wirklichen Müdigkeitsphasen, keine großen Fußprobleme. Aber jetzt ging es richtig los. Die Füße wurden immer dicker und schmerzten zusehends. Das Tempo wurde irgendwie langsamer. Es wurde anstrengend. Aber wir waren ja auch nicht zum Vergnügen da und das auch freiwillig. Hier kann man sehen wie das auf den letzten km aussah

Noch kurz vor der Imbissbude, die sich als deutlich besser als vorgestellt entpuppte holte ich mir an einer Tankstelle schnell noch ein Magnum und ein redbull. Beides wurde recht zügig konsumiert. Gefolgt von der Imbissverpflegung die bei mir aus Folgendem bestand: Erst mal ein halber Liter kühle Cola- Bier Mischung. Dann eine Bockwurst in Brötchen, dann 0,7 LIter Waldmeisterbrause und dann noch so eine Flasche Waldmeisterbrause für den Weg.

Wir bekamen noch unsere Urkunden, ruhten noch etwas aus und begaben uns zum tollen Hauptbahnhof von Berga Kelbra. Dort gab es eine modere Anzeige für abfahrende Züge. Auf der wurde angezeigt: Bitte beachten Sie die Aushänge. Nur: Es gab keinen Aushang, es gab keinen Fahrkartenautomaten, es gab nicht einmal ein Telefon um sich mal zu Hause zu melden. Aber es kam ein Zug! Erst einer für die ganze Berliner Ostlertruppe und dann der Zug für den Wessi in Richtig Hamburg. Sicherlich musste die Mitreisenden eine hohe Toleranzschwelle bei mir gehabt haben. Später in der heimatlichen Dusche kam jedenfalls dann doch ordenlich Schweiß und Dreck vom Körper runter. Vorher natürlich noch das übliche Aua, aua nach der Zugfahrt. Gestern noch der fitte Wanderer jung und dynamisch und Sonntag Nachmittag ein Wrack das von Alten Omas mit Hackenporsche noch überholt wird. Aber der Teufel lachte nur und meinte: Du hast es dir doch alles freiwillig ausgesucht so, oder?

Samstag, 20. Juni 2009

Hamburger Hunderter die Zweite


Es geht auf den zweiten Hamburger Hunderter zu. Bei Interesse bitte melden.

Hier der Entwurf der Strecke

Alles weiter zum Marsch gibt es im eingenen Blog zum Hamburger Hunderter hier

Sonntag, 14. Juni 2009

Bilder vom Gendarmenweg 2009


Zum vierten Mal war ich in diesem Jahr bei der Gendarmenwegwanderung in Dänemark dabei. Es war wieder sehr schön und gut organisiert. Mit dabei war in diesem Jahr Brigitte von den "Walkinggirls" Zum ersten Mal in Dänemark hat sie bei dieser Tour: zum ersten mal in einer Turnhalle geschlafen und zum ersten Mal 62km am Stück gewandert. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Bilder von der Tour gibt es hier

Die GPS Aufzeichnung der Strecke (Busafahrt zum Start und Wanderung) findet man hier
Die Abendwanderung ist hier zu finden

Sonntag, 17. Mai 2009

Bericht vom Alpenvereinshunderter




Strecke anschauen auf GPSies.com

Hier geht es zur Veröffentlichung dieses Beitrags in "Hamburg Alpin"

Zum ersten Mal war ich mit dem deutschen Alpenverein unterwegs. Jedes Jahr machen die Hamburger Alpinisten solch einen langen Kanten. Die Meisten der Teilnehmer gehen nur diesen einen Hunderter im Jahr, da sie haupsächlich ja bergsteigen und oder klettern und nicht als Haupthobby das Sammeln von 100km Wanderungen haben.

Dieser Hunderter ist etwas anders als alle anderen Hunderter die ich bisher gegangen wird. Das Tempo ist relativ niedrig bei ca. 5km/h Dafür sind dann auch die Pausen relativ knapp. Der Wanderleiter "Commandante" Heinrich Simon hat seine eigenen Wandertherorien und Erfahrungen aus seiner Paxis, die er bei diesen Wanderungen umsetzt. Die wichtigsten:
Lange Pausen sind nicht gut, das bringt den Kreislauf zu viel durcheinander
Zu viel Essen und trinken ist unterwegs nicht nötig. Einkehr in Gaststätten oder externe Verflegung ist verzichtbar. Was man konsumieren möchte nimmt man mit
Gestartet wird am Morgen und es gibt eine 60km Tagroute und eine 40km Nachtroute. Das Ganze dauert ca. 23 Stunden.

Die frühe Startzeit in Wittensee bedingte das ich schon recht früh aufstehen musste. Bereits um 4Uhr 10 am Morgen wurde ich abgeholt. Um 6 Uhr war der Start mit 9 Teilnehmern. Wanderfreund Flemming war schon am Abend aus Dänemark angereist.
Die ersten Stunden waren von Regen bestimmt. Auffällig: Alpinisten tragen gern Gamaschen, was ich bei anderen Märschen noch nicht gesehen hatte. Alpinisten kennen sich auch gut mit dem Wetter aus und auch die Entfernungen können recht sicher geschätzt werden und wurden immer wieder mit der Karte abgeglichen.
Die Strecke war landschaftlich sehr schön. Zeitweise ging es am Nord-Ostsee Kanal entlang. Dann auch am ehemaligen Eiderkanal. Ca. alle drei Stunden gab es einen offiziell angesagte "Trinkpause" Auch Toilettenstops wurden angesagt wenn eine längere Strecke durch offene Landschaft oder Ortschaften anstand.
Nach 60km waren wir wieder an den Autos und konnten uns umziehen und auch in Ruhe etwas länger Pause machen bevor es dann in die Nacht ging. Mit 7 Wanderern gingen wir dann nach Norden auf die 40km Schleife. Die ganze Strecke war gut vorbereitet und mehrfach vorgewandert worden. So ging es über viele kleine Wege und Pfade, die nicht unbedingt als Wanderweg vorgesehen waren. Auch die Nachtstrecke schien landschaftlich recht reizvoll auch wenn man vieles nur erahnen konnte.
Die letzten 20km vielen mir dann doch nicht so leicht wie ich aufgrund des langsamen Tempos erhofft hatte. Die lange Wanderzeit und das frühe Aufstehen forderte seinen Tribut. Zwar waren die Füße trotzt einiger entstehender Balsen halbwegs OK und machten keine größeren Probleme und auch der Kopf war im Prinzip von der Motivation her völlig OK. Aber die Belastung führte dazu das ich die letzten Stunden in der Dunkelheit relativ stark schwankend gegangen bin. Ich konnte einfach nicht mehr konzentriert gerade aus gehen. Gerade so wie etwas ein Betrunkener auch gehen würde. Beim Betrachten des Mondes stellte ich dann fest, dass dieser hin und herzuckelte in meiner Wahrnehmung, was er ja eigentlich sonst nicht so macht...
Ich versuchte mit allen möglichen Tricks dagegen anzugehen: Ultrabuffer trinken, salzige Heringe naschen, an und zu ein Ultra-Gel Chip in die Wangentaschen, kleine Espressobohnen in Schokomantel naschen. Aber der Erfolg war immer nur kurzzeitig oder kaum wahrnehmbar. Es wurde erst besser als es endlich kurz vor Schluss heller wurde.

Schon auf der Rückfahrt als Beifahrer von Wanderleiter Simon hatte ich Mühe mich wach zu halten. Immer wieder nickte ich ein. Auch der Wanderleiter hatte seine Mühe konzentriert zu fahren. Wir machten daher noch eine kurze Rast unterwegs. Schlußendlich bin ich aber gut zu Hause angekommen. Die Dusche, der Schlaf danach, das Frühstück und dann das Entspannungsvollbad in der Badewanne der Nachbarin waren dann herrlich. Und schon jetzt geht das Bilderhochladen und Berichtschreiben schon wieder.

Vielen Dank an die Organisatoren des DAV, insbesondere an Wanderleiter Simon für die gute Streckenplanung dieses etwas anderen Hunderters.

Donnerstag, 7. Mai 2009

St. Pauli bei Nacht


Alle Bilder und Videos
der Nachtwanderung
gibt es hier zu sehen





Aufzeichnung GPS der Wanderroute





Strecke auf GPSies

Wie erwartet war es ein klasse Aktion. Mit meinen Neonoutfit wurde ich des öfteren für jemanden offiziellen vom Hafengeburtstag, wahlweise aber auch als Konflikmanager, Helfer, Zivilpolizist oder ähnliches angesehen. So kam es das ich vielfältig Fragen beantwortet hahe. Beim nächsten Mal nehme ich dann noch Feuer und Taschentücher und einen Veranstaltungkalender mit.
Es war spannend zu sehen wie sich machen Orte im Laufe der Zeit füllten und dann wieder leerte, wie das Publikum wechselte. Toll an der Strecke ist es das man permanent sich versorgen kann und zusätzlich noch das Auto als Depot an der Strecke parken kann. Langweilig wird es da nie. Schön war es auch, dass mit Ottoerich auf 2 Runden am Anfang und Tess und Steilküste am Ende bei zwei Runden begleiteten. Die Kommunikation mit Zettel und einem Stein lief auch ohne Handy ganz wunderbar.

Eine Aktion die ich sicherlich wiederholen werde.


Infos auch hier

Montag, 4. Mai 2009

Alpenvereinshunderter am 16 Mai 2009

Quelle DAV

Einer der wenigen Hunderter in Norddeutschland kommt als nächstes:

100km Wanderung am 16 Mai Treffpunkt Groß Wittensee.

Anmeldung bitte bei Heinrich Simon: 040 876163

Treffpunkt morgens um 6 Uhr Groß Wittensee Parkplatz am Tennisplatz. Lageplan wird zugeschickt.

Es werden 60 Km am Tag und er Rest anschließend in der Nacht gelaufen. Nach der Tagesstrecke ist man wieder am Auto. Ich werde zum ersten Mal bei dieser Truppe dabei sein. Es ist geplant alle drei Stunden eine kurze Pause zu machen aber ohne groß in Kneipen zu pausieren. Rucksackverpflegung ist angesagt!

Freitag, 1. Mai 2009

7 Seen Maiaktivitäten- Bilder Online


Rund um den ersten Mai ging es wieder auf die Schlemmerwanderung über 104 km im 7 Seen Land südlich von Leipzig.

Klick zu den Bildern, geordnet in drei Alben aus dem Jahr 2009

Klick zu den Bildern die Wanderfreund Kurt aus München gemacht hat

Hier zu einem Bericht aus Sportlive vom Start und über die Veranstaltung

Hier ein LVZ Artikel von über die Veranstaltung



Hier ist die Ausschreibung dieser tollen Veranstaltung.

Hier geht es zu den Eindrücken aus dem Vorjahr 2008

Montag, 27. April 2009

Hamburg Marathon 2009 als "Wanderleiter"

Hier war der Wanderleiter mit dabei...

Monika und Raimar glücklich im Ziel.

Alle Walkinggirls haben das Ziel vor dem Besenwagen erreicht!

Herzlichen Glückwunsch.

Hier erst mal die Bilder

Hier jetzt die Videos vom Marathon

Es war einfach mal wieder ganz anders und recht lustig.

Was anders war:
  • Viele Leute riefen "Michi" und meinten wohl mich, warum nur?
  • Kühles Bier schon während des Marathons am nördlichsten Punkt der Strecke.
  • Kleine Grillwürstchen hatte ich bisher unterwegs auch noch nie.
  • So einsam war es für mich noch nie auf der Strecke
  • So gesellig war es für mich auch noch nie auf der Strecke.


Schön war`s....aber das war nie anders.

Videos von Christina

Videos von Heike

Videos von Reimar und Monika und teilweise von mir

Samstag, 11. April 2009

6 Training mit den Walkinggirls nach Blankenese

gymnastische Übungen auf dem Süllberg


Gruppenbild in Teufelsbrück


Die Strecke des letzten Trainings

Bei wunderbarem Wetter fand das letzte Training mit den Walkinggirls statt. Es ging nach Blankenese auf dem Süllberg, wo wir noch gymnastische Übungen für den Marathon gemacht haben. Alle sind jetzt fit für den Hamburgmarathon. Ich wünsche allen viel Glück und Erfolg dabei.

Alle Bilder vom letzten Training gibt es HIER

Sonntag, 5. April 2009

Waldhessenlauf 2009

Eine Veranstaltung die einfach Spaß gemacht hat

Hier geht es zu allen Bildern die Jan und ich gemacht haben.

Hier zu den Videos nach dem langen Marsch von Kurt aufgenommen

Hier zu einem Video das ich kurz vor Schluß von mir selbst gemacht habe.

Hier geht es zu einem schönen Bericht von meiner Lieblings-sechs-Stunden-mitläuferin Heike

Hier zu einem interessanten Bericht vom "Nachtzeche" über seinen ersten 6 Stunden Lauf

Hier geht es zu einem Bericht aus dem Laufticker.de von Gabi Gründling

Hier geht es zu einem kurzen und kurzweiligem Bericht von Jörg


und hier ist jetzt mein Bericht:

Kreislauf in Waldhessen


Eigentlich ist es gar kein Kreis, den man da in Rotenburg an der Fulda läuft oder walkt. Es geht ein wenig hin und her durch einen netten Park am Schloss. Schon 2006 und 2007 hatte ich jeweils sechs Stunden auf der Strecke verbraucht und dabei auch ca. 100km in der Summe zurückgelegt. Dabei war es mir nie langweilig geworden. In diesem Jahr wurden dann auch zum ersten Mal 100km am Stück angeboten. Es sprach eigentlich nichts dagegen dann auch mal 100km auf dieser unterhaltsamen Runde zu walken, zumal ich mich im letzten Jahr mehr und mehr auf die 100km Entfernung fixiert hatte. Die meisten der letzten Wanderungen über 100km waren allerdings eher „Schlenderwanderungen“ wo es gemütlich zuging im Tempo von 5-6km/h und mit reichlichen Pausen in verschiedensten Gaststätten. So dauerten diese Touren dann meist auch so 21-22 Stunden. Wenn mein Wanderkollege Kurt aus München und ich zügig walken und uns trotzdem noch Zeit für ein Weizen, ein Bäckerfrühstück und eine Aussichtsturmbesteigung bei bergiger Strecke in Jena nehmen, ja dann konnten wir auf diese Weise dennoch auf meine bisherige Bestzeit von etwas unter 17 Stunden kommen. Es war also an der Zeit einmal zu sehen wie zügig auf ebener Strecke, bei optimaler Verpflegung und Infrastruktur es denn in Rotenburg gehen würde.

Gesagt getan wurde das Ziel dann mal vage so formuliert: Also eine neue Bestzeit sollte drin sein. Schön wäre eine Zeit mal unter 16 Stunden. Das ganze so als Ausdauertest für mich selber, nicht als Wettkampf gegen andere. Wandern ist kein Wettkampfsport, das habe ich inzwischen gelernt und das ist auch das schöne daran. Aber dies war ja eigentlich eine Laufveranstaltung und als Walker musste man da schon erst mal die 100km in 18 Stunden schaffen um überhaupt in die Wertung zu kommen. Es bot sich also an es einfach mal zu probieren.


Nach zügiger Anreise mit Tess und Steilküste im nagelneuen Fiat erreichte wir Rotenburg. Großes hallo mit einigen Bekannten. Beim Italiener im Park hatte ich einen Tisch reserviert für die Sportler aus dem Forum von Runners World das in der guten alten Zeit mal „laufen-aktuell.de hieß. Es gab für mich sehr leckere Nudeln und es wurde sich nett unterhalten. Alles war in großer Vorfreude. Ein Teil startete ja schon am Abend, der Rest der „Sprinter“ erst nach 12 Stunden am Samstagmorgen. Als Kleidung entschied ich mich für Kompressionstrümpfe, lange Hose und Kniebundstrümpfen darüber. Das hielten mache wohl erst für einen Scherz. Auch als ich meine Wüstenkappe dann schon mal als Kopfbedeckung für die Nacht auswählte fanden das wohl auch nicht alle normal. Nur: Normal waren die da auch alle nicht, denn wer rennt schon freiwillig 100km auf einer winzigen Runde durch einen Park und findet das auch noch schön? 15 Minuten vor dem Start fing ich dann noch gemütlich an die Zähne zu putzen auch wenn es jetzt nicht schlafen ging. Auch das schien zu verwundern, aber Zahnpflege soll doch sein. Dann aber schnell zum Start



Start der 100km Läufer (und Walker)


Erster 3 Stunden Abschnitt.

Als Strategie hatte ich mir das Ganze in 3 Stunden Blöcke unterteilt. Das macht das ganze überschaubar und man kann ganz einfach rechnen: In drei Stunden kommt man bei zügigem Walken ca. 20km weit. Also hat man 5 solche Blöcke für 100km. Dazu kommen dann halt die Pausen und der Aufschlag wenn es langsamer wird. Nach drei Stunden wird immer etwas gegessen und kurze Rast gemacht was aber weitere Nahrungsaufnahme zwischen den Pausen und Trinken nicht ausschließen sollte.

Nach einem Mundharmonikaliedchen wurden wir um 22 Uhr auf die Strecke geschickt. Start war etwas vor dem Zieldurchlauf, damit man nach 87 Runden genau auf 100km kam. Das mit dem Zählen ließen Kurt und ich schnell nach den ersten paar Runden sein. Kurt stoppe immer schön die Rundenzeiten die immer unter 9:30min pro Runde lagen. Damit waren wir recht zügig mit einem Schnitt von ca. 8,5min/km bzw. ca. 7km/h unterwegs. Das war genau das Tempo, dass wir beim Marathontraining auf maximal 4 Stunden in der Gruppe trainierten. Dass ich das ein paar Stunden gut machen kann wusste ich. Auch dass ich das mit längeren Pausen recht lange so durchziehen konnte wusste ich von meinem 24 Stunden Marsch in Dänemark. Nur wie es sein würde mit sehr kurzen Pausen und hohem Tempo wusste ich noch nicht. Ich ahnte aber, dass es schwierig sein würde das Tempo so zu halten.

Die ersten Stunden gingen munter und problemlos von Statten. Am Anfang waren noch einige Fans an der Strecke, die nach und nach verschwanden. Dann waren die Langstreckler allein und zogen mit oder ohne Lampe durch den Park.


Die Kampfwalker durcheilen die Kontrollstelle


Zweiter Abschnitt. 1 Uhr bis 4 Uhr in der Früh

Die erste Pause war gut aber auch sehr kurz. Nur 4 Minuten saßen wir kurz zum essen und dann eine langsamere Runde. So war die Strategie, die auch gut tat. Dann ging es wieder zügiger weiter. Nach und nach gingen dann auch noch die Straßenlampen aus, aber der Mond schien und man brauchte die mitgebrachte Taschenlampe eigentlich nicht. Nur dauerte es einige Zeit bis man die Wurzeln alle „gelernt“ hatte. Ich kam mir so vor wie der Butler in 90en Geburtstag der immer wieder über den Tigerkopf stolpert…


Dritter Abschnitt. 4 Uhr bis 7 Uhr.

So langsam merke ich das Tempo. Und unter dem Fuß tut sich an der rechten Hacke auch was. Ich hatte nicht wie schon öfters über die Kompressionssocke eine weitere dünne Socke angezogen. Eine große Blase war unter der Hacke in Entstehung. Gut das ich rechtzeitig die Vorzeichen erkannte und reagieren konnte. Schuhe wechseln, Socken wechseln, Füße cremen. Sofort ging es besser! Es wurde langsam hell. Ich merkte es viel mir mehr und mehr schwer das Tempo weiter zu halten. Es war einfach nicht mehr genau mein Schritt. Zwar ging es vielen der Läufer wohl auch so, oder noch viel deutlicher so, aber ich konnte mit Anstrengung den Schritt noch eine ganze Weile noch mithalten. Nur es tat nicht mehr so richtig gut was ich da machte. Als ich nach einer kurzen Pinkelpause versuchte leicht laufend wieder an Kurt ran zu ziehen ging das einfach nicht mehr. Es ging auch auf die 7 Uhr Rast zu und ich ließ ihn ziehen. Sofort merkte ich dass ich in „meinem Schritt“, der gar nicht so viel langsamer war als der von Kurt, einfach deutlich besser drauf war. Die Hälfte war jetzt rum, und der härtere Teil würde ja noch kommen. Daher stand mein Entschluss jetzt fest, dass ich einfach mein Tempo gehen musste und es würde schon klappen.


Vierter Abschnitt von 7 Uhr bis 10 Uhr

Die „Sprinter“ kamen langsam alle aus ihren Betten um mal an der Strecke zu sehen wer so läuft oder auch nicht mehr läuft. Einige der Langstreckler waren wirklich erstaunlich fit und es war bewundernswert wie z.B der von uns „Gazelle“ getaufte Läufer locker und leicht bis zum Schluss durchlief. Auch mehrere gut aussehende Frauen, die in der Nacht nur als Schatten immer wieder an uns vorbeizogen, sahen bei Tageslicht nach wie vor in jeder Hinsicht noch sehr gut aus. Andere litten jetzt sichtlich. Waren am Anfang doch fast alle schön gelaufen, so wurde dann jetzt schon ca. die Hälfte zu Walkern oder Wanderern. Einige weil sie einfach wohl nicht mehr durchlaufen konnten, einige auch wohl als Taktik und in den Gehpausen noch mit recht forschem Schritt.


Fünfter Abschnitt von 10 bis 13:15 Uhr.

Zur Begrüßung des Morgens hatte ich noch etwas Mundharmonika gespielt und ab und an ein Liedchen angestimmt. Auch bei den Rundernzählern hatte ich immer ein Scherzchen oder ein Liedchen auf den Lippen und auch die fleißigen Helfer etwas aufzuheitern, denen man nur vielmals für ihren tollen Job danken kann. Ich wechselte für die letzte Etappe noch einmal das Outfit. Warme Kniestulpen ausgezogen. An die Füße jetzt zum „auslaufen“ die MBT Sandalen und Obenrum ein kurzes Freizeithemd mit Rückbeschriftung „Martinwalkt“ hintendrauf. So wurde ich aufgrund der Beschriftung, oder auch weil mich inzwischen recht viele der Teilnehmer wohl kannte häufig angesprochen, als dann die 6 Stunden Läufer auf der Strecke waren und die Meisten 100km Läufer sowie alle 12 Stunden Läufer ja fertig waren. Es war eine nette Abwechselung, denn nun wurde es ja auch erwartungsgemäß anstrengender.



Ich freute mich immer wenn meine Lieblingssechsstundenmitläuferin Heike an mir vorbei kam. Sie sah einfach wieder super aus in ihrem lustig bedruckten shirt und war einfach die ganze Zeit immer gut drauf. Nur das sie jetzt, anders als vor zwei Jahren deutlich schneller war und wir immer nur ganz kurz ein paar nette Worte beim Überholen wechseln konnten.


Heike, immer nett und gut gelaunt unterwegs



Gute Laune ist ansteckend


Kurt wollte die 15 Stunden unterbieten und erarbeitete sich einen Vorsprung von 2 Runden. Beim Hochrechnen war klar, das er dieses Ziel gut erreichen konnte und das für mich eine Zeit unter 15 Stunden nicht drin war. Aber es war für mich auch völlig in Ordnung. Es war klar, das ich den mit Abstand schnellsten 100er walken würde, den ich je marschiert war. Oft wurde ich von den 6 Stunden Läufern auf den letzen drei Stunden gefragt wie viele Runden ich noch hätte. Ich sagte immer: Weiß ich nicht, ist mir auch egal, es ist rum wenn es rum ist. Irgendwann zwischen 13 Uhr und 13:30 werde ich wohl ankommen. Ich war ganz gelassen vom Kopf her. Nie der Gedanke auf der ganzen Tour das es langweilig sei, nie die Frage des Warum, nie der Gedanke auf vorher aufhören. Ich wusste einfach dass es am Ende immer etwas anstrengender ist. Das sah nicht wirklich elegant aus, das war nicht mehr ganz so schnell, aber es war kein wirklicher Einbruch.


Eine gewisse Anstrengung zeichnet sich ab.


Runde für Runde kam ich dem Ziel näher. Auf der letzten Runde riss ich mich noch mal etwas zusammen um so gut es geht noch etwas zu beschleunigen. Kurt hatte ich für das Siegerfoto vorher die Kamera in die Hand gedrückt. Sehr freudig marschierte ich ins Ziel ein. Viele der Läufer hatten schon unterwegs mitgekriegt, dass es die letzte Runde war und mir schon gratuliert und gut zugesprochen. Es war sehr schön einzumarschieren und ich ahnte dass der härteste Teil erst nach der Tour jetzt kommen würde.



13:15 bis nach Hamburg

Kurt hatte ja schon einige Zeit auf der Bank im Ziel verbracht und riet mir mich gar nicht erst lange hinzusetzen, da man kaum aus der Bank wieder raus käme. Ich dachte mir es sei dann ganz schlau vielleicht direkt in die JH zu gehen und schnell zu duschen bevor ich abbaue. Nur: So schnell kam ich gar nicht die Treppen rauf wie der ganze Kreislauf nach dem Kreisgelaufe (Dieses Wortspiel musste noch eingebracht werden…) in den Keller ging.

Nur sehr, sehr mühsam und im Zeitlupentempo kam ich mit Waschbeutel, Wechselklamotten und Handtuch überhaupt in Richtung Dusche. Die Stufen wurden jetzt zum Hillary Step am Everest. Jeder Schritt schmerze extrem. In der Dusche dann das nächste Problem: Wie komme ich jetzt aus den Sachen, in die Dusche, und später das ganze wieder zurück. Eine kurze Zeit saß ich auf der Toilette und dachte ich müsste vielleicht erbrechen. Es wurde mir schwindelig. Dennoch drängte es mich diesen extremen Zustand zu dokumentieren und ich machte noch Fotos von mir und meinen Füßen für die Weltöffentlichkeit. Damit man sich erinnern möge wie schön so eine Veranstaltung ist wenn man sich wieder anmeldet…

Irgendwie kriegte ich das dann alles hin mit dem Duschen und auch wieder den Weg zurück. Aber so heftig hatte ich einen derartigen Abbau noch nicht. Wieder eine Erfahrung mehr, das man dann doch erst mal ganz langsam runter kommen sollte.

Im Zeitlupentempo ging es dann mit Kurt und Walter zum Italiener. Bei Cappuccino und Eisbecher ließ es sich trefflich den Sprintern zusehen wie sie ihre Runden noch drehten. Immer wieder konnte ich Heike und die anderen Bekannten anfeuern und noch ein paar letzte Bilder machen.


Zur Belohnung ein leckeres Eis


Auch ein schöner Videomonolog wurde dort von Kurt von mir aufgenommen….

Was habe ich also nur gelernt bei dieser Veranstaltung (Irgendwas lernt man ja immer)


Körpergefühl

Wenn es um das Testen der eigenen Leistung geht sollte man sich am eigenen Körper orientieren. Mit der Zeit wird ja auch das Körpergefühl verbessert und es war erstaunlich was eine kleine Temporeduzierung auf den „eigenen Schritt“ während der zweiten Hälfte für einen Erleichterung war.


Wettkämpfe und Bestzeiten

In diesem Fall war es gut und richtig mal eine neue Bestzeit zu versuchen und mal etwas herauszukitzeln was so geht. Ich brauche das aber nicht jedes Mal und immer wieder neu. Es macht mir genauso Spaß bzw. noch mehr Spaß das sportliche Wandern einfach so mit Freunden in der Gruppe und mit ordentlichen Rasten unterwegs ohne Zeitziele im Hinterkopf zu machen. Unterwegs kann trotzdem zügig und sportlich gegangen werden. Aber wenn dann morgens um 11 auch noch eine Frühstückspause mit Weizenbier drin ist erhöht das den Erlebniswert beachtlich.


Waldhessenlauf

Die Veranstaltung war wieder mal prima organisiert. Immer wieder finde ich es nur seltsam wie wenig der Ort Rotenburg Fulda daraus macht. Man hat das Gefühl, dass es sich um eine reine Insiderveranstaltung handelt für die sich von der „normalen“ Bevölkerung kaum jemand interessiert und die wohl auch nicht einmal in diesem kleinen Städtchen irgendwie bekannt ist. Keine Presse, keine Plakate, Kein Bürgermeister mit Grußbotschaft und Startpistole oder ähnliches. Dabei reisen da Sportler aus ganz Deutschland und auch aus Österreich und der Schweiz an und vollbringen ja durchaus beachtliche sportliche Leitungen






Sonntag, 29. März 2009

5 Training mit den Walkinggirls

Heute waren wir nur zu viert unterwegs. Am Anfang sah es noch regnerisch aus, aber dann blieb es doch noch trocken. Da ich kurz nach dem Training noch ab ins Theater musste verzichteten wir auf die Aufwärmgymnastik und gingen etwas kürzer als die 4 Stunden. 27 km sind es am Ende aber doch geworden. Das Abschlußtraining findet dann am Karfreitag statt. Start ist bei mir zu Hause um 10 Uhr.

Montag, 23. März 2009

Schlaubetalhunderter


Am Wochenende fand der erste Schlaubetalhunderter statt. Gemeinsam mit Freunden im tiefen Osten Deutschlands war es eine tolle Veranstaltung. Die Neuigkeiten dazu und die links zu den Bildern sind hier zu finden

Sonntag, 15. März 2009

4. Training Marathonvorbereitung



Im leichten Nieselregen fand das 4 Training statt. Es war wieder recht lustig in etwas kleinerer Gruppe. Am Ende sahen die Beine alle recht matschig aus. Auf dem Rückweg wurden viele schöne Schlager gesungen. Die Hits dabei: Dschjngiskahn, Anita, 100 Mann und ein Befehl, die Internationale, du kannst nicht immer 17 sein.....

Alle Bilder gibt es hier zu sehen

Ostern kann das Training am Karfreitag bei mir stattfinden.

Montag, 9. März 2009

Von Pinneberg nach Schenefeld


Am Sonntag Morgen ging es mit der Bahn nach Pinneberg. Mit neuer Jacke und mit GPS Logger ging es durch den Regen. Trotz GPS und Karte etwas vom Weg abgekommen und in Schenefeld gelandet. Mit den Wegen zur Bahn und zurück waren es am Ende ca. 21 km

Montag, 2. März 2009

Umweltprämie für Wanderschuhe, Nahverkehr und Fahrrader


Detail von meinem Trabi, gerammt von einem Anhänger

Beim VCD kann man jetzt die Umweltprämie für alte Autos aber auch auf alte Fahrräder beantragen. Allerdings nicht weil man sich ein neue Auto kaufen möchte, sonder weil man wirklich etwas für die Umwelt tun möchte mit dem Geld. Eine Klasse Aktion die ich als VCD Mitglied natürlich gern unterstütze. Mitmachen ist ganz einfach. Einfach hier klicken und Antrag ausfüllen.

Das Bundesamt ist inzwischen richtig sauer über die Aktion weil diese Anträge schlecht zu unterscheiden sind von den Anträgen die sonst so eingehen. Hier ein Kommentar in der Taz zum Thema. Und hier der TAZ-Bericht über den Erfolg der Aktion.

Also: Jetzt erst recht mitmachen. Wenn ich wirklich neue Wanderschuhe und Freifahrtscheine für die Bahn kriege schaffe ich auch meinen Trabi ab und verzichte ganz auf das Auto. Versprochen.

Sonntag, 1. März 2009

3. Training der Marathonvorbereitung

Alle Bilder und Videos vom Sonntag sind hier zu finden.

Fröhlich und nett war auch das 3 Training im Alstertal. 3h20 waren wir unterwegs.
Unterwegs gab es sogar einen grüßenden Klitscho beim Laufen und einen Mitwalkerin in Birkenstocks. Außerdem wurde das Trinken unterwegs geübt.


Hier die Strecke vom dritten Training


und hier die Daten als Kurve. Unten die Geschwindigkeit.

Sonntag, 22. Februar 2009

Streckenaktualisierung des Schlaubetalhunderters

Alle Infos zum Schlaubetalhunderter gibt es im Extrablog. Hier eine Aktualisierung:

Wegen Brückebauarbeiten in Brieskow Finkenheerd wurde die Strecke zwischen Eisenhüttenstadt und Brieskow Finkenheerd aktualisiert. Die Strecke verläuft jetzt direkter über die Ernst Thälmann Siedlung. Am Ende wurde noch eine Schleife um den Wirchensee eingeführt damit die Gesamtlänge wieder stimmt.

Hier zur aktalisierten Streckenführung auf GPSies

Sonntag, 15. Februar 2009

2 Training der Marathonvorbereitung




Streckenkarte und Statistik

Heute ging es mit den Walkinggruppe an die Kollau. Es war Schnee angesagt und daher wurde die Tour auch zur Koordinationsübung. Mit gegenseitiger Motivation und guter Unterhaltung vergingen die 3 Stunden wieder recht schnell. Durch die glatte Strecke waren wir etwas langsamer unterewegs und brauchten 3:04 für ca. 20km also ein Schnitt von ca. 6,4km/h

Alle Bilder der Tour gibt es hier zu sehen


Walkerinnen an der Kollau