Montag, 25. Februar 2008

Veranstalterbilder von Kiel

Hier gibt es die Bilder von mir bei Fototeam Müller zu sehen.

Auf der Homepage des Veranstalters sind auch noch Bilder hier

Sonntag, 24. Februar 2008

Unsichtbare Hasen aus dem Iran in Kiel

Bilder hier und hier

Was passiert wenn man einem Hasen hinterherläuft den es gar nicht gibt? Wenn man nicht einmal eine Stoppuhr mitnimmt sondern einfach nur Gas gibt? Es gibt eine neue Bestzeit und es gibt Diskussionen ob das noch gewalkt oder schon gelaufen war. So geschehen heute in Kiel.
Aber von Anfang an. Nach einem netten Vortreffen am Vortag mit Steilküste und Lizzy aus dem Forum Laufen-aktuell.de ging es fröhlich in Kiel am Samstag Morgen an den Start.

Vortreffen mit Steilküste und Lizzy

Das Wetter hatte sich gebessert. Wir trafen Lizzy, Tom und Moni, Steilküste, Erdbeerkeks den Laufjoe. Um 10 Uhr war Start für den Zehner, fünf Minuten später für die Marathonies und um 10Uhr 15 starteten die Läufer für den Halbmarathon und ca. 50 Walker.

Plauderei vorm dem Start mit Laufjoe, Tom und Moni

Ich hatte mich in der Mitte eingeordnet und konnte gleich am Anfang kräftig überholen. Ich war sehr motiviert am Start denn ein Superwalker aus dem Iran war gemeldet den ich gerne einmal kennen lernen wollte. Mit 1:04 in Kiel lag er vier Minuten über meiner bisherigen Bestzeit für Kiel. In der Letzten Jahren hatten Sumowalker der besagte Sportskollege oder auch ich in Kiel beim Walken oben auf dem Treppchen gestanden.

Auf dem ersten Km überholte ich sehr viele Walker die sich wohl ganz vorn mit eingereiht hatten. Schon nach wenigen Minuten ging mein Atem auf Hechelmodus und der Tempo war hoch, wie hoch wusste ich aber nicht, wollte ich aber auch gar nicht wissen. Ich wollte einfach nur schnell sein und schaute immer nach Nahipour vom iranischen Marathonclub aus, den ich aber einfach nicht entdecken konnte.
Nach der Nordschleife ging ich immer schön in der Mitte der Straße und grüße immer die mir jetzt entgegenkommenden Walker um auch zu zeigen, dass ich auch ganz vorne ja walke und nicht laufe.

Unterwegs auf der Strecke.

Bei ca. 7 km (an der Stelle wo das Bild aufgenommen wurde) passierte ich meine Frau die mir zurief: Wie läufst du denn, hast du keinen Bock mehr?" ich wunderter mich, dass sie wohl fand ich wäre zu langsam und legte noch einmal einen Zahn zu. Was sie aber meinte war, das mein Walken wie laufen aussehen würde. Ich war mir aber keiner Schuld bewusst. Sicherlich war es ja sehr schnelles walken das sich zu einer Art Laufschritt entwickelt hatte. Allerding hatte ich nicht das Gefühl dabei eine Flugphase zu haben. Wenn ich bewusst laufe dann ist es mit einer eindeutigen Flugphase und dann ist es auch schneller. Aber wie dem auch sei. Ich wollte es einfach wissen und nach der Südwende gab ich noch einmal alles und konnte noch einige Läufer überholen. Völlig erschöpft erreichte ich das Ziel. Ich schaute nur kurz mal auf die Armbanduhr (ohne Minutenunterteilung) und wunderte mich das das ja nur ca. knapp eine Stunde gewesen sein soll. Ich bin bisher noch nie unter 1:03 auf 10km gewalkt, und dies waren ja 10,5km.

Bei der Siegerehrung fragte man sicherheitshalber erst einmal nach ob das sein könnte. 0:58:18 sagt Davengo. Ich kann es nicht genau bestätigen, da ich nicht selber gestoppt habe, aber viel mehr als eine Stunde war es wohl wirklich nicht. Der nächste Walker, Peter Barg, den ich von anderen Veranstaltungen her schon kannte, kam nach 1:12h ins Ziel.

Nach dem Rennen sprach ich auch noch mit Peter, der auch meinte das ich ja nicht gelaufen, sondern gewalkt sei und das das Ergebnis OK sei. Einige der Damen grummelten aber wohl auch bei der Siegerehrung, dass das bei mir ja "kein richtiges walken" gewesen sei.

Die Grenzziehung was nun genau noch walken ist und was nicht ist natürlich auch schwierig, da es keine klaren Regeln dafür gibt. Beim leichtathlethischen Gehen ist ja genau vorgeschrieben was gehen ist und was nicht, und laufen wiederrum ist Freistil, wer zuerst da ist hat gewonnen. Ich hatte im letzen Jahr ja auch kaum noch an so kurzen Distanzen teilgenommen und habe als Ergebnis von heute auch für mich beschlossen nur bei Veranstaltungen ab Halbmarathon mitzuwalken. Da kommt dann auch nicht so schnell die Diskussion auf ob das nun walken war oder nicht. Was mich mehr reizt sind im Moment die ganz langen Strecken 100km und das was danach kommt ist das Hauptziel in diesem Jahr. Und dabei soll es nicht in erster Linie um Zeiten gehen sondern einfach um die Erfahrung der Ausdauerbelastung. Aber es war schön zu sehen das es auch kurz und ganz schnell geht wenn es sein muss und das mit der richtigen Motivation offensichtlich dann doch noch Reserven freigesetzt werden können von denen man nicht einmal ahnte das sie da sind.

Siegerehrung der Walker

Am Ende gab es sogar eine Uhr mit Powerschnecken...
Der Hase war übrigens wohl gemeldet aber ist nicht gestartet. Dankeschön trotzdem Nahipour!

Dienstag, 19. Februar 2008

noch länger im Winter

geht alles noch viel länger....

Iditarod Trail

Da hat man die Wahl: Nur 350 oder gar 1100 Meilen im Winter von Alaska. Human powered natürlich....

Arrowheadultra


P1010140, ursprünglich hochgeladen von noturningback

Sieht auch nach einer netten Veranstaltung aus....
Gefunden bei Flickr.com

Arrowheadultra...135 Meilen (nein nicht KM!) bei extremer Kälte. Was es so alles gibt...

Zitat aus der Veranstalterhomepage:

Only the toughest dare apply!
Once again the weather forecast was over-optimistic and for the fourth year in a row, the 2008 event took place in under -20 degrees F. On the second night the actual temps sunk to -22 degrees F in Int'l Falls, so probably 5 degrees less in remote low spots on the trail.
However, during the first day of the course the temps had hit a balmy +35 degrees F and it was funny to hear racers complain it was too warm, sweating, and struggling to slog through the mushy snow. Wet shoes eventually solidified into ice boots when temps dropped at night.
The second half of the course became faster and easier to navigate as the sub-zero temps hardened the trail surface. Contrary to previous years, there was no moon. So dark, the clear skies revealed what seemed to be many more large bright stars than usual. A few people heard wolves howling in the distance and noticed paw prints on the trail.
By last day, the 2008 Arrowhead had 27 finishers of over 50 starters...the best percentage yet:Three new course records were established--
FOOT M- John Storkamp new course time: 40h 30min
SKI M- Phillipp Finzel new course time: 36h 35min
SKI F- Bria Schurke time: 53h 11min, First woman skier ever to finish, youngest finisher ever. Note: Dave Pramann missed his previous bike record in 2006 by only 3 minutes.

The Arrowhead Winter Ultra is a non-profit human powered ultramarathon on bike, foot or skis, covering 135 miles across the Arrowhead Region of Northern Minnesota from International Falls near the Canadian border to Tower, MN. The course follows a scenic, hilly, State multi-purpose trail under extreme winter conditions the first Monday of February.

Samstag, 9. Februar 2008

1. Hamburger Hunderter

Die Vorbereitung des EME in Hamburg hat mich auf die Idee gebracht auch selbst mal einen 100km Marsch zu planen. Nicht im Kreis, sondern auf einer Strecke entlang der schönesten Grünzüge und Gewässer und Wälder Hamburgs. Vom ganz im Westen in Rissen, entlang an der Elbe, über den grünen Ring an die Alster.Bis hoch in den äussersten Norden in den Duvenstedter Brook.Dann über Volksdorf Wandse Öjendorfer See über die Boberger Dünen bis nach Bergedorf ganz im Osten von Hamburg.

Hier ist meine erster Streckenentwurf dafür.

Was haltet Ihr davon? Wer hat Interesse bei so was mitzumachen?

Es gibt auch ein neues Blog dazu Hier

Freitag, 8. Februar 2008

7 Wochen ohne

sind angesagt

Kein Fleisch
Kein Alk

bis Ostern

Ansonsten war ich jetzt eine Zeit lang erkältet. Daher wenig los an aktiven Berichten.
Aber die Vorbereitung des Extramileendurathons in Hamburg läuft.
Dazu gibt es jetzt auch eine einenes Blog EMD-Hamburg

so, Kathrin, jetzt ist das fette Essen weg....



na ja ....weiter






unten



halt