Montag, 23. Juli 2007

Bilder aus meinem Basislager in Nijmegen


Hier geht es zu den Bilder aus meinem Quartier im Süden von Nijmegen. Mit einigen anderen Wanderern aus verschiedenen Ländern findet dort ein alljährliches Stelldichein statt. Morgens um 3 gibt es schon Frühstück, abends ein reichhaltiges Mahl und Getränke auf Coupon. Die Fußpflege erfolgt ehrenamtlich und gegen Bezahlung kann man sich sogar vor Ort schön massieren lassen.

Begegnung bei den Vierdaagsen: Rolf Craanen



Rof Craanen der Mann in der kurzen Hose


Irgendwann, als wir einmal ganz vorn waren, bei denen "die wissen was sie tun" trafen wir auf einen rüstigen übersechzigjährigen. Wir kamen ins Gespräch, ein lustiges Wort gab das andere. Irgendwie dachten wir ja schon wir wären verrückt, aber hier war mal wieder einer noch verrückter. Vor dem Vierdaagse war Rolf auf einem anderen Viertagemarsch, nach den Vierdaagsen wollte er Dienstag wieder einen Hunderter machen und am nächsten Wochenende 150km.


Wir bekamen auch seine Visitenkarte und den Tip einfach mal seinen Namen Rolf Craanen bei Google einzugeben. Da lässt sich dann z.B nachlesen das er schon ca. drei mal um die Welt marschiert ist.

Respekt, Respekt ... was es alles so gibt...




Sonntag, 22. Juli 2007

Bericht und Bilder vom Viertagemarsch in Nijmegen. Tag 1-3

Der Viertagemarsch in Nijmegen ist erfolgreich und fröhlich beendet. Die Bilder sind bereits alle online, was jetzt noch fehlt sind ein paar Anmerkungen für das Blog und die Hinweise wo es sonst noch was zu sehen und zu lesen gibt zu diesem Ereignis.

Die Anreise
Aus dem Sauerland angegereist hatten so einige Züge Verspätung so dasss ich bei jedem Umsteigen zwischen einer halben und ganzen Stunde Zusatzaufenthalt hatte. So kam ich dann zu einem Eis und einer Kurzbesichtigung von Mönchengladbach.
Erst nach 16 Uhr erreichte ich schließlich mit viel Gepäck Nijmegen. Um 17 Uhr war ich mit Georg (Sumowalker) am Start verabredet. Dort haben wir uns dann auch pünktlich am Meldebarometer getroffen.
Mit dabei war ein Überraschungsgast den Georg dann mal eben angefixt hat. EDDI aus dem Mitwalkenforum und unser Nachwuchswalkingtalent hatte Georg nach Nijmegen gefahren und wurde schon mal für das nächste Jahr ganz heiß gemacht.


Abends ging es dann zu Fuß noch 5km bis zum Quartier in der Nähe von Maldem, das Ganze mit recht viel Gepäck auf dem Rücken. Aber ein Bus fuhr gerade nicht und so war ich dann schon mal gut vorbelastet, bzw eingelaufen....
Der erste Wandertag,
begann mit Aufstehen um 3 Uhr 5km Fahrradfahren zum Start, wo ich um 4 Uhr pünktlich den Sumowalker getroffen habe.
Georg schrieb in seinem Blog hier folgendes über den Tag:
Punkt 4 Uhr traf ich mich mit Martin. Da bereits einige Leute um halb vier angereist waren, dauerte es bis viertel fuenf (4:15 Uhr), bis wir auf dem Weg waren.

Auf den ersten Kilometern konnten wir kaum schneller gehen als 5km/h, da das Feld noch dicht gedraengt war. Der Regen hatte sich gelegt und die Jugendlichen, die etwas laenger bei den Viertagesfesten ausgeharrt hatten, begruessten uns freundlich am Wegesrand.Langsam wurden wir schneller. Nur in den Orten liessen wir es gemaechlich angehen, da dier am Wegesrand jede Menge zu sehen war - jubelnde Zuschauer, Musikgruppen und Kinder, die ihre Suessigkeiten mit den Wanderern teilten.

Kinder am Wegesrand
In diesem Jahr war ich besser vorbereitet als vor einem Jahr. Ich hatte alle Wichtige dabei - Sonnencreme, Trinkflasche und Kamera. Ich verfuege sogar ueber eine Kopfbedeckung - die original Mauerwalk-Kappe von Eddi wird mein Haupt hoffentlich waehrend der vier Tage vor weiteren bleibenden Schaeden schuetzen. Herzlichen Dank fuer die Leihgabe... ;-)Bis Kilometer 30 wurde es mehr und mehr einsam, da sich das Feld auseinanderzog.
Ab diesem Punkt stiess die 40er Strecke, auf der die meisten Frauen unterwegs waren, zu unserer Strecke und es wurde von jetzt auf gleich wieder lebhaft. Auch die Armeeverbaende mit ihren froehlichen teils gar nicht militaerischen Liedern sorgten fuer Auflockerung.Bei Kilometer 43 war es so weit. Martins Lieblingsversorger OLAT kredenzte eine leckere Suppe, Rosinenbroetchen, Marzipangebaeck und den billigsten Kaffee der 4daagse.
Pause bei OLAT

Kurz vor dem letzten Deich, auf dem es im letzten Jahr zu 2 Todesfaellen gekommen war, trafen wir zwei junge Damen aus Juelich. Da ich mich mit Martn lautstark ueber die diversen kulinarischen Reize der Strecke unterhalten hatte, hatten sie gleich messerscharf kombiniert, dass wir Deutsche sind. Auf den folgenden Kilometern bewies Martin mir dann, dass auch er langsam walken kann, wenn besondere Situationen dies erfordern.Am Beginn des letzten Deichs stand eine Sondereinheit von den staedtischen Wasserwerken und fuellte nach den schlechten Erfahrungen des Vorjahres alle Walker mit jeweils mindestens einem halben Liter Leitungswasser ab. Durch unser kurzweiliges Gespraech merkten wir gar nicht, dass der letzte Deich doch 7 Kilometer lang und voellig oede ist. Schwuppdiwupp waren wir auf der Bruecke nach Nijmegen zurueck und im Zielbereich. Kurz vor dem Ziel drehten wir eine Ehrenrunde, um in einem nahe gelegenen Supermarkt Getraenke zu kaufen. So ausgeruestet begaben wir uns ins Ziel, checkten aus, legten die Fuesse hoch und liessen es uns gut gehen.
Ende des Tage mit Anne aus Jülich, die wir leider später nicht mehr getroffen haben.

Die Bilder von diesem ersten Tag habe ich hier zur Ansicht und zum runterladen eingestellt.
Der zweite Wandertag.

über den Zweiten Wandertag hat Georg hier folgendes berichtet:

Kurz vor 4 Uhr traf ich Martin im Biergarten des Startbereichs.
Georg erscheint am Start
Wir stellten uns hinten an und es dauerte 5 Minuten laenger als gestern, bis wir auf der Strecke waren - entscheidende 5 Minuten, denn wir gerieten in ein Grueppchen, das mit 11:30er Schnitt unterwegs war und das noch so gross war, dass wir nicht anders konnten als mitzuschwimmen. Wurden wir gestern bereits auf den ersten Kilometern von begeisterten Zuschauern begruesst, herrschte jetzt Totenstille. Obwohl wir durch die Wohnviertel von Nijmegen marschierten, interessierte sich niemand fuer uns. Das einzige, was unsere Lebensgeister wach hielt, war die Tatsache, dass wir im Sonnenaufgang schoene romantische Fotos schiessen konnten.Nach 7 Kilometern Schweigemarsch lockerte das Feld langsam auf und die ersten Zuschauer liessen sich blicken. Martin und ich kamen langsam auf Betriebstemperatur. Es wurde laendlicher und von hinten schwebten die 2 Sportgeher an uns vorbei, die stets hinten starten und dann im 8er Schnitt mit ausladenden Armbewegungen am Feld vorbeifliegen.

Ehe wir einzuduseln drohten, schlossen wir uns den beiden spontan an. Nach 10 Kilometern gab es eine erste kleine Kaffeepause bei OLAT - dann ging's weiter.

Pause mit den Geherfreunden
Nachdem unsere Pacemaker Bekannte getroffen hatten und eine zusaetzliche Pause einlegten, hatten Martin und ich Blut geleckt. Ich entschied mich spontan fuer 7:30er Schnitt und die abenteuerliche Reise nahm ihren Lauf - rechts, links, ueber den Fahrradweg, durch die Quecken - einfach herrlich... Pausen gab es nur, wenn am Wegesrand Suessigkeiten gereicht wurden.Nach 20 Kilometern lag das laut Martin oedeste Stueck der Strecke vor uns - ein langer Deich ohne viele Attraktionen. Zuegig, aber nicht mehr mit Vollgas, gingen wir die Strecke an. Es wurde langsam waermer und ich rechnete mal zusammen, was ich denn bislang so getrunken hatte. Nachdem mir das Ergebnis nicht gefiel, war ich froh, als nach gut der Haelfte des Deiches ein Getraenkestand auftauchte, an dem es suendhaft teure Coke light zu kaufen gab. Auch ein lasches Broetchen mit Kaese durfte es sein. Obwohl wir bereits die Haelfte der Strecke absolviert hatten und unsere innere Uhr auf Mittag stand, sagten die Leute hartnaeckig und voellig zu Recht "Guten Morgen" zu uns - war ja schliesslich erst kurz vor 9...Vorbei am Fluss ging es auf einen Feldweg. Nach einer Bruecke sprang mein Forerunner erst einmal von jetzt auf gleich um 3 Kilometer vor und senkte unsere Durchschnittsgeschwindigkeit dadurch erheblich. Wir waren zwar schnell unterwegs, aber 8:10er Schnitt war es trotzdem nicht gewesen.Kilometer 30 ist traditionell die Stelle, an der die 50er Strecke auf die 40er trifft, auf der die meisten Frauen unterwegs sind. Diese Stelle ist auch genauso traditionell der Beginn unserer walkerischen Entspannungsphase, voellig unabhaengig davon, wie schnell wir vorher unterwegs waren. Es war auch ganz praktisch, dass wir jetzt langsam walkten, denn es waren diverse Doerfchen zu passieren, in denen die Hoelle los war. Kinder fuetterten uns mit Suessigkeiten rund, es gab Gurkenscheiben, Getraenke, Cracker, Gebaeck, Tuc, Pflaumen, MOEHREN und Gurken.
Leckere Orangen (verkäuferinnen) gab es auch.
Hinter einer Absperrung tauchte im Zuschauerbereich ein schnuckeliges kleines Eiscafe auf. Obwohl ich mir aus Eis sonst nicht viel mache, konnte Martin mich nach milisekundenlanger Ansprache ueberreden, hier doch mal eine Ausnahme zu machen. Wir wurden belohnt mit einem wohlschmeckenden Soft-Eis mit Schokoglasur und einem erstklassigen Foto der huebschen Eisverkaeuferin.Ueberhaupt machten wir waehrend der gesamten Veranstaltung jede Menge Portraitfotos. Wir beabsichtigen, nach unserer Rueckkehr eine internetbasierte Wahl der Miss Nijmegen auszuschreiben. Die Kategorien Walkerinnen, Helferinnen und Eisverkaeuferinnen haben bereits einige aussichtsreiche Kandidatinnen im Rennen.
In den Doerfern jagte ein Highlight das naechste: Exzessive Ernaehrung, jede Menge Musikkapellen, Parties und fast die gesamte Dorfbevoelkerung an der Strasse - Walkerherz, was willst Du mehr? Dazu noch Sonnenschein, der mir dank Eddis Kappe nichts anhaben konnte, zumindest fast nichts, denn die Sonnencreme verbrachte waehrenddessen einen stressfreien ungestoerten Tag in meinem Rucksack.Als Martin und ich in Nijmegen die Maasbruecke aus der Entfernung sahen und klar war, dass die letzten 4 Kilometer angebrochen waren, wollten wir es noch einmal richtig wissen. Vorbei an staunendem Publikum drehten wir richtig auf. Beim Anstieg zur Innenstadt hatten wir schliesslich Betriebstemperatur und der Kilometerschnitt sank unter 7 Minuten. Der Radiomoderator, der uns sah, sagte irgendwas in der Richtung "Jetzt kommen welche, die schlurfen den ganzen Tag rum und wenn es dann ins Ziel geht, zeigen sie, was sie koennen." Bei all der Eile vergassen wir allerdings unsere persoenlichen Vorlieben nicht und so drehten wir kurz vor dem Einchecken noch einmal ab in die Innenstadt, um uns jeweils ein grosses Swirl-Eis zapfen zu lassen. Gleichzeitig wuchs der Kreis der Bewerberinnen um den Titel der Miss Nijmegen um eine weitere Eisverkaeuferin.Mit Eisbecher in der Hand schlurften wir gen Ziel, gaben unsere Kontrollkarte ab und holten uns die Karte fuer morgen. Ein abwechslungsreichen Walk bei strahlendem Sonnenschein lag hinter uns.

Alle Bilder zu diesem Tag sind hier zu finden
Der dritte Wandertag.
Hier wieder aus Georgs Bericht:
...Dann geht's zum Startbereich, wo Martin schon wartet.

Noch etwas müde am Start um 4 Uhr früh...
Nach den schlechten Erfahrungen von gestern entscheiden wir uns fuer eine der abseits gelegenen Startzonen. Da hier nicht so viele Wanderer warten, sind wir bereits um 4:12 Uhr auf der Strecke.
Der erste Kilometer zieht sich wie Kaugummi. Trotz der frueheren Startzeit ist wieder die 11:30-Fraktion vor uns. Da habe ich nun heute ueberhaupt keine Lust drauf. Nach kurzer Absprache mit Martin wechsele ich auf den Buergersteig und dann geht die Post ab. Die ersten Kilometer sind identisch mit der gestrigen Strecke und aehnlich zuschauerfrei. Da macht es nichts aus, dass wir im 7:30er Schnitt an noch verwaisten Campingstuehlen am Wegesrand vorbeifliegen. Nach Kilometer 5 wird das zu ueberholende Feld merklich duenner. Wir koennen zumeist auf der Strasse gehen; nur wenn eine stabile Viererformation nebeneinander walkt, muss der Buergersteig fuer Ueberholmanoever herhalten. Nach knapp 10 Kilometern kommen wir durch ein paar romantische Fotosessions (Pferde im Sonnenaufgang bei Bodennebel) ein wenig aus dem Tritt.
Dies nutzen unsere beiden Sportgeherfreunde, um aufzuschliessen. Heute sind sie wieder im knappen 8er Schnitt unterwegs. Da wir immer weniger Walker vor uns haben, koennen wir schnellen Schritts 10 weitere Kilometer zusammen zuruecklegen.
Inzwischen ist es laendlich um uns herum geworden. Einige wenige Walker der Kategorie "Ich weiss was ich hier tue, denn ich tue es regelmaessig." marschieren noch auf unserer Hoehe, ein paar sind noch vor uns. Vom dicht gedraengten Feld ist aber weit und breit nichts mehr zu sehen - ebensowenig von den Zuschauern, die um diese Zeit noch nicht ernsthaft mit Wanderern rechnen.
Nachdem ich mit dem Spurten angefangen hatte, ist Martin nun angefixt und ich habe Muehe, ihn auszubremsen. Auch gutes Zureden wie "Schau Dir die ganzen Stuehle am Wegesrand an. Waere das nicht toll, wenn wir warten, bis da Leute sitzen?" koennen ihn nicht mehr bremsen. Im Grunde habe ich auch gar nichts dagegen, denn die Strecke, eine oede lange Seitenstrasse mitten im Nirgendwo, macht nicht wirklich Laune auf entspanntes Flanieren.
Nach 30 Kilometern merke ich, dass es keine gute Idee war, die Etappe mit einem Spurt zu beginnen. Bedingt durch die bereits sehr intensive Sonneneinstrahlung in Kombination mit relativ geringer Fluessigkeitsaufnahme wird mir ein bisschen schummerig. Ich erstehe eine suendhaft teure Huehnersuppe und ein Getraenk - wenig spaeter kehren die Lebensgeister zurueck.


Georg schwächtelt ein wenig...

Nachdem wir uns bereits seit einigen Kilometern darauf gefreut hatten, dass die 40er Strecke alsbald zu unserer stoesst, ist die Enttaeuschung aeusserst gross, als wir sehen, dass dort auch erst die ersten Cracks auf unserer Hoehe sind und die breite Masse noch ein wenig zurueckhaengt. Wir ziehen die Notbremse und legen eine ausgiebige Pause bei OLAT ein mit Kaffee fuer 60 ct., Rosinenbroetchen, Marzipangebaeck, noch einem Rosinenbroetchen und ein bisschen Suppe - morgens halb zehn in Holland.Waehrenddessen wird er Pulk der vorbeiziehenden Walker immer dichter - Zeit zum Aufbruch. Wir wandern weiter ins naechste Dorf. Hier ist heute erstmals so richtig Stimmung. Martin tanzt vor den Zuschauern auf und ab, huepft auf den 135-Kilometer-Fuessen wie eine Feder und spielt im Rhythmus der Musik Luftgitarre.


Zwichendurch gab es auch wieder mal ein Eis...

Es geht weiter Richtung Groesbeek und den 7 Huegeln, die heute zur Ueberquerung anstehen. Jetzt sind auch die Zuschauer da. In den Orten, zwischen den Huegeln und auf den Huegeln steht Campingstuhl an Campingstuhl. So viele Suesswaren, wie gereicht werden, kann ein Mensch gar nicht zu sich nehmen. Da wir heute den inoffiziellen Tag der Unvernunft haben, beschliessen Martin und ich, jeden der 7 Huegel in Hoechstgeschwindigkeit hochzuwalken. Die frenetische Anfeuerung des Publikums inspiriert uns bei jeden Huegel auf's Neue.
Unsere Uebermotivation haelt ganze 5 Huegel lang an. Dann schliessen wir auf eine dunkelhaarige junge Dame mit Schweizer Faehnchen im Rucksack auf. Ich versuche, mit einfallsreichen Spruechen wie "Kommst Du aus der Schweiz?" ins Gespraech zu kommen. Dass keine Reaktion ihrerseits erfolgt, schreibe ich ganz spontan meinem unwiderstehlichen Charme zu. Ein letzter Versuch soll's richten: "Waar kom je vandaan?" Nach der Antwort "Uit Nijmegen" ist geklaert, woran der erste zarte Annaeherungsversuch gescheitert war.Ohne dass ich mich mit Martin abgesprochen haette, ist nun Entspannungswalk angesagt. Wir kauderwelschen ein wenig mit Suzanne, die die Schweizer Fahne einer schweizer Militaertruppe abgeluchst hat. Ich schiesse das eine oder andere Foto und ernte ein breites Grinsen fuer meinen Titelvorschlag "het jonge meisje uit Nijmegen en de oude meneer uit Hamburg".
"unsere" Suzanne
Suzanne humpelt ein wenig und beisst merklich auf die Zaehne, haelt aber tapfer ihren 9er Schnitt. Um ein Deja vu zu verhindern, frage ich besser nicht, wie es ihr geht, da ich irgendwie fest mit der Antwort "War schon mal besser." rechne.Zwei Kilometer vor Zieleinlauf begruesst Suzanne ihre Grosseltern an der Strecke. Sie sagt ihnen, dass sie gerne den Zieleinlauf noch mit den beiden "Gekken" (ndl. gek = verrueckt) machen wuerde.

Die Grossmutter zaehlt Suzannes Finger durch, um hinterher feststellen zu koennen, ob wir noch alle dran gelassen haben. Kurz vor Schluss ueberholt uns ein hoch motivierter junger Mann mit schnellen Schritten. Wir ziehen ebenfalls einen kleinen Spurt an, koennen ihm jedoch nicht folgen. Kurz nach 12 Uhr erreichen wir das Ziel, verabschieden uns von Suzanne und lassen bei Swirl und Cappucino den noch jungen Tag ausklingen.
Fazit: Es war mal eine voellig neue Erfahrung, eine Teiletappe im Vorderfeld mit den Cracks zurueckzulegen. Die Zuschauerresonanz hat mir hierbei allerdings sehr gefehlt. Das bunte Treiben nach Kilometer 30, die Huegel und die lustigen entspannten Kilometer mit unserer Pacemakerin haben allerdings den Tag zu einem weiteren besonderen Erlebnis gemacht.

Alle Bilder zum dritten Tag sind hier er zu sehen
Der Bericht vom Vierten Tag wird noch nachgereicht.
So sahen wir im Ziel aus:

Alle Bilder zum vierten Tag gibt es schon mal zu sehen, und zwar hier

Donnerstag, 19. Juli 2007

Sonntag, 15. Juli 2007

Viertagemarsch in Nijmegen

Ab Dienstag findet wieder der Viertagmarsch in Nijmgen statt. Sumowalker und ich werden wieder dabei sein. Vier mal 50km mit über 40.000 Teilnehmern. Ein großer Spaß!
Infos bei laufen-aktuell.de unter Hier

Bereits im Anmarsch grüßt

Martin

Sonntag, 8. Juli 2007

Bär Schuhe sind da

In der letzten Woche sind die neuen Bärschuhe als Umtausch dann angekommen. Passen wieder recht bequem. Mal sehen wie lange sie jetzt halten. Postiv muss ich anmerken, dass auch meine Kritik auf der Bärhomepage zwischen den ganzen positiven Rückmeldungen veröffentlicht wurde und auch der link zu diesem Blog mit drin bleiben durfte.

Documenta in Kassel


Nur mal zwei Eindrücke vom Wochenende in Kassel.

Genfrei-gehen

Wer "Genfrei gehen" will kann dies von der Ostesee bis zum Bodensee tun und Herrn Joseph Wilhelm, Biopionier und Vorstand der RAPUNZEL NATURKOST begleiten.
Los geht es am 28.07

Infos gibt es hier